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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DECAPITATED - Carnival Is Forever
Band DECAPITATED
Albumtitel Carnival Is Forever
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.myspace.com/decapitated
Alternative URL www.facebook.com/decapitated
Verffentlichung 15.07.2011
Laufzeit 42:31 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Wei der Kuckuck wo Decapitated heute stehen knnten, wre die Band 2007 nicht in einen folgenschweren Verkehrsunfall geraten. Das Unglck riss ihren damals gerade 23 Jahre alten Drummer Witold "Vitek" Kieltyka viel zu frh und unvermittelt aus dem Leben.
Ihr damaliger Snger Adrian "Covan" Kowanek kam zwar mit dem Leben davon, bangte jedoch lange um eben jenes.
Seit Gitarrist und Grndungsmitglied Waclaw "Vogg" Kieltyka beschloss, der Band wieder Leben einzuhauchen sind gut 3 Jahre vergangen und man durfte durchaus gespannt sein, wie die Polen heuer klingen werden.

Zunchst einmal wurden Ngel mit Kpfen gemacht und neben einem neuen Drummer suchte man sich auch gleich einen neuen Snger und einen Bassisten.
Soviel zur Vorgeschichte und damit zum besseren Verstndnis.

Meine anfngliche, gar nicht mal so rhetorische Frage rhrt nmlich daher, dass Decapitated 2006 mit "Organic Hallucinosis" ein fantastisches Death Metal Album verffentlichten, welches sowohl von Kritikern und Fans, als auch Musikerkollegen abgefeiert wurde.
Die Band hatte es geschafft, die Grenzen des Genres ein wenig auszuweiten und hatte sptestens mit dieser Platte (das 2002er Werk Nihility legte schon klar erkennbar den Grundstein) ihren eigenen Stil gefunden.

"Carnival Is Forever", das nunmehr fnfte Studioalbum des Quartetts hat also groe Fustapfen zu fllen. Zunchst fllt auf, dass die Scheibe weit entfernt ist vom sterilen, technoiden Sound seines Vorgngers. Der Sound ist fast schon als warm und uerst lebendig zu bezeichnen und auch die ersten Sekunden Songmaterial lassen einen nicht unbedingt glauben, Ohrenzeuge der neuen Decapitated zu werden.
Hat man sich erst einmal auf die "neuen" Tne eingelassen, macht die Platte allerdings einen Heidenspa. Es gibt, und das war seit jeher ein Plus der Band, unglaublich viel zu entdecken und diesbezglich hat man sogar noch einen drauf gesetzt.

So ideenreich ist lange keine Band des Genres mehr vorgegangen. Neben massig Riffs zum Niederknien ist es die Art, wie die Band ihre Stcke arrangiert. Hier finden sich kaum gngige Schemata und doch fressen sich die Songs im Hirn fest. Als Anspieltipp sei an dieser Stelle der Titelsong genannt, der durch immensen Abwechslungsreichtum zu berzeugen wei.

Anspruchsvolle Death Metal Fans, die es gerne etwas origineller mgen MSSEN zugreifen!
   
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