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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

COMMUNIC - The Bottom Deep
Band COMMUNIC
Albumtitel The Bottom Deep
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.communic.org/
Alternative URL www.myspace.com/communic
Verffentlichung 22.07.2011
Laufzeit 55:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Seit ihrem Debt "Conspiracy In Mind" gelten die Norweger Communic als die hoffnungsvollsten Newcomer im Bereich Progressive Power Metal. Leider ist es ihnen mit den beiden folgenden Alben "Waves Of Visual Decay" und "Payment Of Existence" nicht gelungen, ber diesen Status hinauszukommen. "The Bottom Deep" ist fr das Trio also eine "Make it or break it"-Angelegenheit. Die Frage lautet: Ewiges Talent oder Aufstieg in die metallische Weltklasse? Die Antwort geben Communic auf Ihrer Homepage bereits jetzt selbst, denn "The Bottom Deep" wird im neuen Rock Hard den Soundcheck anfhren, was in der Regel ein Garant fr gute Verkaufszahlen - zumindest in Deutschland - ist. Auerdem gehen Communic im August mit Forbidden und Demonica auf Europatour, auf der sie dann hoffentlich auch ihr Image als Liveband verbessern knnen. Nach dem Ableben von Nevermore wird ein Thronfolger fr den Power Metal-Thron gesucht und Communic sind die heiesten Anwrter darauf.

Zum vorliegenden Produkt: Schon das dunkele Cover deutet an, dass "The Bottom Deep" sich mit dem Tod auseinandersetzt. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, auf dem Snger/Gitarrist Oddleif Stensland den Verlust eines geliebten Menschen verarbeitet. Dementsprechend sind Musik und Texte diesmal sehr dster und emotional ausgefallen. Vielleicht war es genau das, was Communic bislang - trotz aller technisch-handwerklichen Qualitt - ein wenig gefehlt hat. Der Opener "Facing Tomorrow" beginnt sehr thrashig, der Mittelteil ist eher melancholisch, um dann wieder in einem heftigen Finale zu enden. Dieses Wechselspiel der Emotionen, die Zerrissenheit zwischen Wut und Trauer, prgt das gesamte Album und gipfelt im fantastischen "Wayward Soul", um dann ruhig und besinnlich mit dem Titelsong auszuklingen. Dieser bringt die Essenz des Gesamtwerks in nur zweienhalb Minuten auf den Punkt und rundet dieses Meisterwerk wrdig ab. Die Produktion hat die Band diesmal brigens selbst bernommen. Das Resultat ist fr mich das bislang beste Album 2011!
   
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