Navigation
                
15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GEORGE LYNCH - Kill All Control
Band GEORGE LYNCH
Albumtitel Kill All Control
Label/Vertrieb ear Music / Edel
Homepage www.georgelynch.com
Verffentlichung 24.06.2011
Laufzeit 56:50 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nachdem George Lynch vor rund zwei Jahren mal wieder ein Album mit LYNCH MOB verffentlichte steht jetzt sein neues Soloalbum "Kill All Control" an. Und dieses Album groovt an allen Ecken und Kanten. Natrlich steht George's virtuose melodische Gitarrenarbeit sehr oft im Fokus. Aber er spielt genauso sehr songdienlich und rhythmusorientiert und liefert so auf diesem Album einfach jede Menge starke abwechslungsreiche Songs ab. Den Gesang auf "Kill All Control" teilen sich Marq Torien (BULLET BOYS), London LeGrand (BRIDES OF DESTRUCTION), Will Martin (EARSHOT) und Keith St. John (MONTROSE). Die verschiedenen Stimmen machen das Ganze ziemlich spannend, wobei mir Will Martin mit seiner mittelhohen melancholischen Stimme am besten gefllt. Mit seinem ausdrucksstarken Gesang hat er einen hohen Wiedererkennungswert und erinnert an den grandiosen Brian Molko (PLACEBO). Aber auch die anderen Snger liefern starke ausdrucksstarke Arbeit ab.
Das Album startet recht schnell mit dem rockigen Titelsong. George begeistert direkt mit einem feelingbetonten Solo, im das er aber auch seine schnellen Lufe einbaut. Das folgende "Done" geht in die psychedelische Richtung, besonders im Chorus. Hier setzt George mit coolen Slidegitarren Akzente. Passend zur Grundausrichtung liefert Will Martin melancholischen Gesang ab. Das rockige melodische "Flys On The Wall" berzeugt neben einem erneut starken Solo mit sehr zurckhaltenden Rhythmusgitarren und einem eingngigen Refrain. In "Wicked Witch" schaffen Akustikgitarren und der raue Gesang von London LeGrand eine coole Countryatmosphre. Passend hierzu veredelt George diesen Song mit einem bluesigem gefhlvollen Solo. Der riffbetonte Midtemporocker "Man On Fire" erinnert an BLACK LABEL SOCIETY und im Instrumental "Son Of Scary" liefert George Lynch den Nachfolger der Kultnummer "Mr. Scary" ab. Trotz virtuoser Melodien ist dieses Stck sehr riffbetont, wodurch eine moderne Richtung entsteht. George Lynch hat mit "Kill All Control" ein abwechslungsreiches starkes Album abgeliefert, in dem er durch seine virtuose Soloarbeit begeistert und dazu noch zeigt, dass er auch ein absoluter Meister der songdienlichen Rhythmusgitarre ist. Die eher rockigen Songs sind schon ziemlich weit vom typischen DOKKEN - Stoff entfernt, was aber berhaupt nicht strt. Und wer die letzten Verffentlichungen des Mr. Scary kennt drfte solche Musik auf diesem Album auch gar nicht erst erwarten...
   
<< vorheriges Review
KARMAKANIC - In A Perfect World
nchstes Review >>
WILLY DEVILLE - Come A Little Bit Closer - The Best Of W [...]


Zufällige Reviews