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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE DEVIN TOWNSEND PROJECT - Deconstruction
Band THE DEVIN TOWNSEND PROJECT
Albumtitel Deconstruction
Label/Vertrieb InsideOut Music / EMI
Homepage www.hevydevy.com
Alternative URL www.myspace.com/devintownsenddtb
Verffentlichung 17.06.2011
Laufzeit 70:40 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Devin Townsend ist ein Genie. Was der Mensch schon an fantastischen Platten verffentlicht hat, ist wahrlich beeindruckend. Sein aktuelles Projekt, der vierteilige Devin Townsend Project-Zyklus endet dieser Tage mit den beiden letzten Scheiben, die der Kanadier zeitgleich verffentlicht.
"Deconstruction" gilt dabei als dritter Teil und knnte sich nicht mehr von "Ghost", dem offiziellen Abschluss unterscheiden.
"Praise The Lowered" (harharhar) erffnet das weit ber einstndige Epos. Der Song wchst, anfnglich noch verhalten, zu einem bedrohlichen Monster, das entfernt an die bse Variante eines Jahrmarkts erinnert. Das Cover der Platte wird schon kein Zufall gewesen sein.
Machten im Vorfeld noch Gerchte die Runde, Devin wrde auf "Deconstruction" zu alter Strapping Young Lad Hrte zurckkehren, muss man diese Aussagen sofort relativieren.
Zwar kracht und scheppert es auf dem Album oft genug, doch nie in letzter Konsequenz und auch nicht mit der Hrte, fr die manche das (Strapping-) beralbum "City" vergttert haben.
Macht aber absolut nix, da Mr. T wieder mal derart viele Ideen in seinen Songs unterbringt, dass einem schwindelig wird. Als wrde das nicht reichen, hat der Meister diesmal sogar einen ganzen Sack voll Gste auf der Scheibe vereint, u.a. Mikael Akerfeldt (Opeth), Ihsahn (Emperor), Paul Masvidal (Cynic) oder auch Fredrik Thordendal (Meshuggah) und Greg Puciato (The Dillinger Escape Plan). Das fllt interessanterweise kaum auf, da die Songs dermaen abwechslungsreich sind und allein in einem Song mehr passiert, als bei anderen Bands in der kompletten Discographie.
So sind "Stand", "Planet Of The Apes" und das Titelstck drei vllig ausufernde Werke um die 10 Minuten, die erst mal erkundet werden wollen.
"Juular" pumpt einen dagegen in nicht mal 4 Minuten komplett um, whrend sich das ber 16-mintige "The Mighty Masturbator" zwischendurch auch mal verzettelt.
Die Platte bietet keinen einzigen, richtigen Ausfall, kann aber mit Meisterwerken aus der eigenen Disco wie "Terria" oder "Biomech" nicht ganz mithalten.
Was im internationalen Vergleich allerdings immer noch Spitzenklasse bedeutet. Devin-Fans knnen nichts falsch machen, aufgeschlossene Musikfreunde mit Faible fr Extravagantes auch nicht.
   
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