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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SYMPHONY X - Iconoclast
Band SYMPHONY X
Albumtitel Iconoclast
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records / Warner
Homepage www.symphonyx.com
Verffentlichung 24.06.2011
Laufzeit 62:54 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Symphony X! Die Amis fand ich immer ganz gut, aber so richtig Fan und verrckt nach den New Jersey Prog-Metallern war ich nicht. Mit der 2007er Scheibe "Paradise Lost" hatte sich das schon etwas gendert, doch nach dem Wechsel zu Nuclear Blast haben die Mnner 2011 mit "Inconoclast" ein fr mich zugnglicheres Album als alle anderen Werke geschrieben! Warum? Es ist irgendwie mehr Metal, ein paar thrashige Riffs mehr und schon packt es mich. Dabei sind die neo-klassischen Einflsse geringer geworden. Auf Deutsch: Weniger "Gedudel" auf Gitarre und Keyboard, was die japanischen Fans sicher enttuschen wird, mehr Heavyness und eine leicht derbere Stimme von Frontmann Russel Allen ab und an. Der ist eh ber jeden Zweifel erhaben und immer ein Ohrenschmaus, was er auch seit Jahren bei Projekten wie Allen / Landen, Ayreon oder Star One zeigte.
Kommen wir zur Musik:
Easy Listening Prog Metal ist was anderes! Der Opener und Titelsong "Iconoclast" verlangt vom Hrer Konzentration und Geduld. Der fast 11 Minuten lange Epos berzeugt aber wie die im Schnitt sechs Minuten langen anderen Stcke. Wahnsinn auf was fr einem Niveau die Band agiert und wie geschickt Chre und Keyboard in den Gesamtsound integriert wurden, ohne die fetten Gitarren zu verwssern. Das wird die Band auch fr Leute interessant machen, denen das vorher eventuell zu viel Gedudel oder zu soft war. Am Ende der CD befindet sich mit "When All Is Lost" eine ganze neun Minuten lange Power-Ballade voller Gefhl und Wehmut deren langsamer Aufbau ein Ohrenschmaus ist.
So und nicht anders mssen Symphony X klingen - 62 Minuten ohne Langeweile.
Fantastische Scheibe!
   
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