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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SKOLD - Anomie
Band SKOLD
Albumtitel Anomie
Label/Vertrieb Dependent / Alive
Homepage www.skold.com
Alternative URL www.myspace.com/skoldofficial
Verffentlichung 20.05.2011
Laufzeit 52:20 Minuten
Autor Moritz Schroeder
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Geschlagene 15 Jahre nach seiner letzten Soloscheibe aus dem Jahre 1996 kommt Tim Skold nun endlich mit seinem zweiten Album um die Ecke. Der Silberling wurde komplett in Eigenregie geschrieben und eingespielt, keine Kompromisse und Band-Streitereien, just Skold. Vielen drfte Skold von illustren Bands wie Shotgun Messiah, KMFDM und natrlich dem Goth-Lord himself Marilyn Manson bekannt sein fr den er den Viersaiter schwang. In den letzten Jahren war er dann wieder verstrkt fr KMFDM (u.a. als Remixer) aktiv. Entsprechend ist der Sound der auf "Anomie" zelebriert wird: Dster, laut, dreckig, verzerrt aber vielseitig genug um nicht zu langweilen. Eine Reise durch dieses Album birgt tausende Gefahren. Hinter der ersten Ecke lauern stampfende Beats und zerstrte Synthiesounds ("Suck", "Black Attack"), an der nchsten Ecke werde ich Opfer einer Doublebass-Attacke und schneidenden Gitarren ("Angel Of Noise"). Zu guter Letzt versucht mich ""What You See Is What You Get" mit in die endlose Tiefe zu ziehen. Nachdem ich all diesen Angriffen mit allerletzte Kraft ausweichen konnte und mich nun wieder auf dem rettenden Boden der Stille befinde muss ich sagen: Ich wrde es wieder tun. Auch wenn auf "Anomie" die ein oder andere (balladeske) Durststrecke nicht ausbleibt liegt hier ein gelungenes Album fr alle Fans von Manson und Co. vor. Vielleicht ist sogar der eine oder andere Hit fr die Tanzflchen der sog. schwarzen Szene dabei. Sehr Solide!
   
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