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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLACK MAJESTY - Sands of Time
Band BLACK MAJESTY
Albumtitel Sands of Time
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.blackmajesty.com
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Beim Surfen im Internet lernt man irgendwie doch immer Leute kennen. So kam ich dann an Hanny Mohamed, Gitarrist bei den Power Metallern von Black Majesty, die in Europa Fu fassen wollen. Das ist gar nicht so einfach, da die Band aus "down under" Australien kommt, nicht gerade ein Power Metal Mekka, oder berhaupt eine Metalhochburg. So weit ich wei, gibt es dort eine sehr aktive Underground Death und Black - Szene! Die bekanntesten Power Metaller sind die Jungs von Pegazus, die ich seit dem Weggang von Snger Danny Cecati weniger mag, mehr dazu spter! Black Majesty spielen zeitlosen Power Metal europischer Art, die Drei -Song - Promo ist gut aufgemacht, hat aber leider keine Texte, aber ein schnes Cover, ein Bandfoto und Credits, besser als nix. Neben der Musik erfreute mich auch der gute Sound, der sich vor keiner Labelband verstecken muss. Das ist Balsam fr meine verwhnten Ohren! Die Musik lebt von eingngigen aber keinesfalls poppigen Melodien, der herausragenden Stimme von John Cavaliere, der Mann knnte ohne Probleme bei groen Bands einsteigen, und der gefhlvollen Gitarrenarbeit des Duoss Harry Mohamed und Steve Janevski. Nicht zu vergessen wre das kraftvolle und akzentuierte Drumming von Pavel, das die Band immer nach vorn treibt, wenn es zu soft werden droht. Bei den tollen Songs bin ich zutiefst betrbt kein vollstndiges Album vorliegen zu haben, die CD habe ich vor Begeisterung dreimal am Stck gehrt! Wenn die keinen Deal bekommen, dann wei ich es nicht! Der Opener "Fall Of The Reich" erinnert vom Titel her an Queensryche, ist aber von anderer Natur, die Gitarren sgen ganz ordentlich, Drummer Pavel ist in einem richtigen Spielrausch, whrend Snger John seine schne Stimme darbietet, erkenne ich abwechslungsreiche Passagen, superbe Melodien, einen Hammerchorus und Melodien, die wie eine Mischung aus Kamelot und skandinavischen Bands erscheinen (ohne Keyberprsenz). Doch Black Majesty sind keine Diebe, sie habe schon ihre eigenen Ideen, nur im 21. Jahrhundert ist im Power Metal nicht mehr viel Neues zu machen, aber wenn es gut und erfrischend ist, dann gefllt es mir! Am Ende des Songs beweist John, dass er Tne lange halten kann und legt ein paar klasse Schreie hin, die, ich muss es betonen, nicht nerven oder eunuchig sind! Das darauffolgende "Guardian" ist von gleicher Qualitt, der Powersong wird aber stimmlich durch das Duett mit dem oben erwhnten Danny Cecati noch mal sehr veredelt. Die Stakkatoriffs in Verbindung mit den Keyboards, welche nur fr Atmosphre sorgen, machen den Song endgltig zum Killer! Die Keyboards spielt auf zwei Songs der Soundengineer Endel, der hier auf der Platte wie schon erwhnt einen guten Job hingelegt hat, und die zweite bekannte Power Metal Band aus down under, Vanishing Point auch produziert hat! Der leider letzte Track "Beyond Reality" beschliet die CD in derselben Qualitt, das Lied hat einen getrageneren Gesang, ist aber keine Ballade. Die Drums "ballern" etwas dezenter, aber immer abwechslungsreich, whrend die Gitarren eine immer wiederholende Melodie kreieren, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Man kann es als leicht epische Nummer bezeichnen. Da es nur drei Songs sind, gibt es keine Note, ich hoffe aber, dass sich paar Leute diese CD besorgen, die ist es wert! Hoffentlich sind die Labels nicht bld und "signen" die nchste Stratovarius / Rhapsody Kopie!
   
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