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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WOLFHEAD - Wolfhead
Band WOLFHEAD
Albumtitel Wolfhead
Label/Vertrieb Doomentia Records
Homepage www.myspace.com/wolfheadband
Verffentlichung 03.05.2011
Laufzeit 36:48 Minuten
Autor Sebastian Braun
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Bei WOLFHEAD fllt mit erst mal das geile Cover auf. Cooles Artwork, stammt ja auch von Andrei Bouzikov, der schon diverse Cover von MUNICIPAl WASTE aufs Papier gebracht hat. Wenn ich dann noch lese, dass die Jungs aus Spanien kommen und GRAVEYARD Gitarrist Javi Bastard seine Finger mit im Spiel hatte bin ich auf jeden Fall gespannt.
Was WOLFHEAD auf dem selbstbetitelten Album bieten, ist eine Mischung aus Doom und Stoner Rock. Klingt nach einer Jam Session von MONSTER MAGNET mit BLACK SABBATH und CANDLEMASS. Fette, tiefe, aber melodisch getragene Gitarrenriffs treffen auf ein treibendes Schlagzeug und werden mit ruhigeren, leicht psychedelischen Passagen kombiniert. Whrend auf dem Opener "Journey By The Shaman's Hand" es noch etwas friedlicher zu geht und MONSTER MAGNET die Oberhand behalten, wird bei "Cul de Sac" schon ordentlich Gas gegeben und der Einfluss von BLACK SABBATH ist nicht zu berhren. Bei der Produktion wird auf neumodischen Schnick-Schnack verzichtet was nicht heit, dass die Aufnahme schlecht wre, vielmehr wird der Volumeregler ordentlich aufgedreht und die fetten Gitarren -und Bassriffs drhnen sauber, aber schn tief durch die Boxen. Aber man hat zum Glck auf allzu viel Gefrickel und Effekte verzichtet, bis auf den stellenweise durchkommenden psychedelischen Einfluss im Stile von KYUSS, wird hier fett und konsequent nach vorne gegangen ohne in unntige, wilde Hektik zu verfallen. So muss das laufen Mnner, saubere Arbeit!
Das Album begngt sich mit nur 6 Stcken, hat aber, dank der Lnge der einzelnen Lieder mit fast 37 Minuten Spielzeit, gerade noch LP-Lnge fr mich. Wobei sich die Jungs, meiner Meinung nach, das PINK FLOYD Cover "Wish You Were Here" am Ende htten sparen knnen und lieber noch ein ordentliches Stck von sich drauf gepackt htten. Dennoch haben WOLFHEAD auf ihrem Debt fr mich alles richtig gemacht, eine kreative Mischung zwischen Stoner Rock und Doom, der sich nicht dazu verleiten lsst, wilde Experimente zu machen. Interessant finde ich gleichwohl den leicht psychedelischen Einfluss in der Musik den, neben MONSTER MAGNET, nicht viele Bands integrieren knnen, ohne dabei zu vergessen wo sich das Gaspedal befindet. Fans der oben genannten Metal-Sparten sollten sich auf jeden Fall die Zeit nehmen und mal in die Stcke rein hren.
   
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