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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SEVEN WITCHES - Call Upon The Wicked
Band SEVEN WITCHES
Albumtitel Call Upon The Wicked
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.myspace.com/jackfrostsevenwitches
Alternative URL www.massacre-records.com
Verffentlichung 03.06.2011
Laufzeit 43:44 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Nachdem die Power Metal - Band SEVEN WITCHES in den ersten Jahren ihres Bestehens ihre Alben in relativ kurzen Abstnden verffentlichte ist es seit dem letzten Album "Deadly Sins" relativ ruhig geworden. Und diese Pause hat den Jungs um Gitarrist Jack Frost sehr gut getan, denn mit "Call Upon The Wicked" meldet sich die Band Anfang Juni brenstark zurck. Auf diesem Album singt wieder die Stimme des Power Metal James Rivera. Nichts gegen seinen "Vorgnger" Alan Tecchio, der sowohl auf Tontrger als auch live sehr gute Arbeit abgeleistet hat. Aber James passt einfach perfekt zum klassischen Power Metal der Band und liefert mit seinem variablen ausdrucksstarken Gesang ein Highlight seiner Karriere ab. SEVEN WITCHES haben ein abwechslungsreiches Album eingespielt, das Elemente aus klassischem Metal unterschiedlicher Art, aus Rock / Hardrock und fast schon moderne Elemente sehr harmonisch zu eingngigen Songs verbindet. Und ber allem steht die variable melodiebezogene Leadgitarre von Jack, der absolut berzeugt.
Los geht "Call Upon The Wicked" mit dem groovenden riffbetonten Midtempostck "Fields Of Fire". James begeistert von Anfang an mit seinem mittelhohen Gesang, der auch mal richtig nach oben geht. Im Solo wechseln sich eher feelingbetonte Teile mit schnellen Lufen ab und die dynamischen Drums sorgen fr den ntigen Druck. Das folgende "Lilith" ist etwas schneller und geht sonst in eine hnliche Richtung. Danach wird es im Titelstck rockig mit eingngigem Refrain. Highlight des Albums ist das fast neunmintige vielseitige Epos "End Of Days". Der Song beginnt mit einem lngeren virtuosen fast schon trumerischen Akustikteil und entwickelt sich dann zu einem Midtempostampfer, der durch das effektive Riff und den emotionalen Gesang leicht an "Heaven And Hell" erinnert. Im Mittelteil gibt es einen Instrumentalpart mit starken Melodien und eine im Song gezielt eingestreute weibliche Stimme sorgt fr Spannung und Abwechslung. Richtig groes Kino. Die schnellen Banger "Mind Games" und "Harlot Of Troy", in denen es auch mal etwas aggressiver und moderner zugeht, holen einen danach wieder in die Wirklichkeit zurck. Trotz moderner Elemente klingen beide Songs schn "oldschoolmig", aber nicht zu sehr auf ausgelutschten Pfaden. Das regulre Album endet mit dem CREAM - Cover "White Room". SEVEN WITCHES geben diesem Song ihre eigene sehr heavy ausgelegte Note, behalten aber den "Spirit" des Originals bei, besonders im coolen Gitarrensolo mit schnen Wah Wah - Parts. Die limitierte Erstauflage im Digipak enthlt als Bonus noch drei Livesongs. Diese klingen ziemlich rau und unverflscht und fangen die Energie eines Konzerts der Band sehr gut ein. Freunde des ursprnglichen Power Metal werden von "Call Upon The Wicked" bestimmt nicht enttuscht. Jetzt noch eine Tour wie 2002 mit ANNIHILATOR (man war das damals schn mit dieser "Metalfamilie") und die Welt ist in Ordnung...
   
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