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20. Juni 2013 - Uhr
 
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VICTORY - Don't Talk Science
Band: VICTORY
Albumtitel: Don't Talk Science
Label/Vertrieb: GoldenCore Records / ZYX Music
Website: www.victory-music.com
Veröffentlichung: 27.05.2011
Laufzeit: 50:28 Minuten
Autor: Thorsten Schwalbach
Bewertung: 8 von 15 Punkten
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VICTORY veröffentlichen Ende dieses Monats ihr neues Album "Don't Talk Science" und künden parallel dazu ihre Auflösung an. Im Presseinfo wird Wert darauf gelegt, nicht mit melancholischem Schmerz an dieses Album ranzugehen, sondern das Ganze als eine Art Abschiedsgeschenk anzusehen, auf dem die Jungs um die Gitarristen Herman Frank und Tommy Newton nochmal so richtig Gas geben wollen. Und genauso klingt "Don't Talk Science". Das Album rockt und groovt an allen Ecken und Kanten. Die grundsolide Gitarrenarbeit der beiden Herren, die straighte Rhythmussektion Peter Knorn (Bass) und Achim Keller (Schlagzeug), die rockige Stimme von Jioti Parcharidis und eingängige Refrains, die zum Mitsingen einladen sind Grundelemente, auf denen VICTORY ihre neuen Songs aufbauen.
Los geht das Album mit dem recht schnellen groovigen Rocker "Restless", in dem Jioti passend zum Song rau und dreckig klingt. Auch das eher feelingbetonte Gitarrensolo überzeugt. Die beiden folgenden Stücke "Speak Up" und "Rock Star" liegen im Midtempobereich und sind riffbetont und groovy. Dabei klingt der Gesang in "Rock Star" melodischer, Jioto zeigt hier seine Vielseitigkeit. In diese Richtung geht auch der Rest des Albums. Eher schnellere Songs wechseln sich ab mit Stücken im Midtempobereich, wobei die groovige riffbetonte Grundausrichtung das verbindende Element ist. In "Burn Down The City" und "Victim Of Lies" gibt es auch mal eher atmosphärische Klänge. Das Album endet mit den beiden Covern "Waiting For The Wind" und "I'm So Excited", wobei es VICTORY schaffen, beiden Songs ihrem typischen Stil anzupassen. VICTORY haben hier ein grundsolides Hardrockalbum vorgelegt, mit dem sie bestimmt keinen Fan enttäuschen werden. Aber wirklich spektakulär klingt "Don't Talk Science" jetzt auch nicht. Große neue Fanscharen wird die Band hiermit bestimmt nicht erreichen. Ich glaube, die Jungs haben die richtige Entscheidung getroffen und die Fans sollten die Band so wie auf diesem Album in Erinnerung behalten, nämlich als grundsolide groovende Hardrockband mit jede Menge Drive, bei der halt irgendwie warum auch immer der ganz große Durchbruch ausgeblieben ist.
   
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