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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DIABOLIC - Infinity through Purification
Band DIABOLIC
Albumtitel Infinity through Purification
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.diabolicblastmasters.com
Verffentlichung 17.11.2003
Laufzeit 39:37 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Leck mich an der Tsch! Wieso muss ich DIABOLIC erst jetzt kennen lernen?! Da hab ich anscheinend ordentlich was verpasst... Aber der Reihe nach.
DIABOLIC stammen aus dem Metal-Ursumpf Tampa - und das hrt man auch zu jeder Sekunde. Um schnell auf den Punkt zu kommen sei gesagt, dass DIABOLIC auf ihrem jngsten Output wie eine Mischung aus CANNIBAL CORPSE, BRUTALITY und einem Kopfschuss MORBID ANGEL klingen. BRUTALITY vor allem wegen dem Gesang und den Affenbrotbaum-in-Sekunden-kleinsg-Gitarren, MORBID ANGEL wegen den wahnwitzigen Leads und Soli und CANNIBAL CORPSE wegen dem ganzen Rest, der sich von der Technik ber das geniale Songwriting bis hin zu den unmenschlichen Drums erstreckt. Und ein bisschen Fisher steckt doch auch im Gesang, nicht zuletzt wenn Ed Webb mal eben die abgrundtiefen gutturalen Regionen verlsst um in barbarischem Kreischen zu schwelgen. Am geilsten kommt aber immer noch das Zusammenspiel von Rhythmus- und Lead-Klampfe: whrend erstere stets fr eine knppelharte Soundwand sorgt, schreddert der Mann an der Lead-Gitarre Plektrons gleich LKW-weise zu Staub. Und das nervt nicht mal! Wohl weil das Instrument nicht selten echt abgefahren vergewaltigt wird, klingt stellenweise gar ein wenig nach den gttlichen NILE. Lediglich der Bass fristet auf "Infinity through Purification" von vorne bis hinten ein Schattendasein, ist seine Rolle doch auf das Nachspielen der Gitarren-Linien beschrnkt. Und obwohl absolut kein Ausfall auf der Platte ausgemacht werden kann, mchte ich euch dennoch zwei Stcke besonders ans Herz legen: "Internal Mental Cannibalism" wegen dem verschickten Gelaber im Mittelteil und das folgende "Procession of the Soulgrinders", das -wie der Name schon vermuten lsst- verhltnismig langsam ausgefallen ist, dabei aber dennoch eine Intensitt versprht, die wirklich bengstigend ist...
Kritisieren kann ich an DIABOLIC eigentlich nur, dass ein paar ganz wenige Lngen in einigen Songs auszumachen sind und dass es mit der Eigenstndigkeit stellenweise auch noch nicht so ganz weit her ist. Und das Riff in "Decending through Portals of Misery" erinnert verdammt an "Bloodline" vom letzten SLAYER-Werk... Trotzdem: Die Kannibalen mssen ordentlich reinhauen, wenn sie "Infinity through Purification" mit ihrem nchsten Release toppen wollen. Freunde von Ami-Death kommen an den Jungs jedenfalls nur noch mit einem Umweg bis nach Novosibirsk vorbei...
   
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