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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HELHEIM - Heoödimómr ok mótgangr
Band HELHEIM
Albumtitel Heoödimómr ok mótgangr
Label/Vertrieb Dark Essence Records / Soulfood
Homepage www.helheim.com
Veröffentlichung May 27, 2011
Laufzeit 53:12 Minuten
Autor Christoph Füllenbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
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HELHEIM, Norwegens Vorzeige - Viking - Metaller wollen es ein weiteres Mal wissen. Die aktuelle Scheibe ist ihre siebte und stellt den Nachfolger zu "Asgards Fall" dar. Man treibt den epischen Anteil an der Musik weiter nach vorne, ohne dabei zu sehr nach Studio zu klingen. Ganz im Gegenteil: Durch eine relativ rohe Produktion bewahrt man sich die Brachialität und Naturnähe der Musik. Die einzelnen Songs bauen sich wunderbar auf und spielen sehr häufig mit dem Einsatz unterschiedlicher Tempi. So kommt es oft vor, dass das Schlagzeug Aggressivität fordert, die Gitarren sich dagegen aber in ihrer eigenen Welt verlieren. Beides zusammen ergibt ein Atmosphäre, welche einen schnell an nordische Wildnis denken lässt. Der gelegentliche Einsatz von Hörnern versetzt dieses Bild dann noch mit der ein oder anderen Schlacht. Der Gesang des Albums ist komplett in norwegischer Sprache gehalten, was das Verständnis doch "etwas" erschwert. Gut, seien wir aber doch mal ehrlich, wer versteht schon was die bösen Buben da brüllen, selbst wenn's Englisch ist. Ansonsten strotz der Gesang vor Wut und Hass, treibt unentwegt an und bereichert so die Stücke massiv.
Wer also nicht auf AMON AMARTH, dass andere Extrem des Viking Metals, steht, sondern vielmehr Musik hören will, welche nordische Rohheit zeigt, der ist bei HELHEIM definitiv richtig und sollte sich fix in den Laden begeben.
   
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