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Ach du Scheiße! Ich dachte Griechenland ist pleite! Sleazy Rider, ein selten doofer Name für ein Label, kommt aus Griechenland und gab vor ein paar Jahren den Löffel ab. Man schmückte sich gerne mit soliden Heavy Metal Acts und ein paar Krachmaten. Nun ist das Label wohl zurück. Mit im Gepäck ist die deutsche Band Wolvespirit, ein für mich unbeschriebenes Blatt aus Bayern. Das Debütalbum nennt sich "Spirit Metal" und hat ein nettes Cover mit einem Phönix drauf. Musikalisch gibt es durchaus kompetenten Hard Rock mit siebziger Vibes, was das Label gerne mit Deep Purple, Blue Oyster Cult, Rainbow und den Spiritual Beggars vergleicht. Ganz verkehrt liegt man damit nicht, aber Motörhead hören ich da nicht heraus, sorry! Leider verhaut Sängerin Debbie der man gerne eine Nähe zu Janis Joplin laut Promoschreiben nachsagt (fast) alles mit ihrer hysterischen Stimme. Die Frau schreit, schluchzt, wimmert und klingt total durchgeknallt. Manchmal fängt sie sich und das ist fast angenehm, aber selten. Dieses Rumgeschrei passt genauso wenig wie der Heldentenor und der Grunzer bei "Light And Shadow". Mein Gott, hat die Band denn hierbei keiner beraten? Es ist ja schön, wenn man alles gibt, aber das hier klingt fürchterlich. Mit anderem Gesang wäre das hier eine solide Scheibe. Mein Tipp: Sängerin austauschen oder mit den dicken Stiefeln nicht permanent auf ihren Füßen bei der Gesangsaufnahme stehen! |
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