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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

IN SOLITUDE - The World, The Flesh, The Devil
Band IN SOLITUDE
Albumtitel The World, The Flesh, The Devil
Label/Vertrieb Metal Blade / Sony
Homepage www.myspace.com/insolitudeheavymetal
Verffentlichung 20.05.2011
Laufzeit 57:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mir Anfang der Achtziger den ersten Metal Hammer-Sampler zulegte, auf dem ich unter anderem zum ersten Mal Songs von Metallica und Slayer hrte. Der Track, der mich am meisten begeisterte, war jedoch "Evil" von Mercyful Fate. Die dnischen Satansjnger um King Diamond haben heuer leider seit einem Jahrzehnt kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben und wenn man des Knigs momentanen Gesundheitszustand nach einer Herz-OP und mit seinen permanenten Rckenproblemen bedenkt, wird sich daran so schnell auch nichts ndern. Was hat das alles mit In Solitude zu tun? Nun, die Schweden gehren neben Portrait und Ghost zur Speerspitze satanischer Nachswuschsbands, die offenbar stark von Mercyful Fate inspiriert wurden. Dies bezieht sich zunchst einmal auf Pelles Gesang, der zwar die ganz hohen Tonlagen auslsst, ansonsten aber stark an den King erinnert. Darberhinaus setzen In Solitude auf verschachtelte Songs mit vielen Breaks und Tempowechseln, die in erster Linie von der abwechslungsreichen Gitarrenarbeit des Duos Lindstrm/Palm getragen werden. Hrt euch den Akustikbreak in "Poisoned, Blessed And Burned" an und ihr wisst, was ich meine. Ein zweiter Anspieltipp ist das abschlieende Mammutstck "On Burning Paths", das mit seinen knapp 14 Minuten sozusagen das "Satan`s Fall" (Longtrack auf "Melissa", dem ersten MF-Album) auf "The World, The Flesh, The Devil" darstellt. Auch wenn man, wie ich, mit dem albernen Satanistenimage noch nie etwas anfangen konnte, sollte man dieser Band und diesem Album eine Chance geben.
   
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