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27. Juni 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DREAM THEATER - Train of Thought
Band DREAM THEATER
Albumtitel Train of Thought
Label/Vertrieb Elektra
Homepage www.dreamtheater.net
Verffentlichung 11.11.2003
Laufzeit 69:22 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 13 von 15 Punkten
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So, endlich ist es soweit! Seit dem zwlften Mrz '03, als bekannt gegeben wurde, dass Dream Theater wieder im Studio sitzen, habe ich Woche um Woche der erlsenden Verffentlichung entgegengefiebert und nun ist der Nachfolger des Mammutwerks "Six Degrees of Inner Turbulence" mittlerweile erhltlich und schlgt auch musikalisch so ziemlich in die gleiche Kerbe. Das heit, die Songs sind sehr heavy und dster ausgefallen und dauern durchschnittlich ca. 10 Minuten. Was sich damals mit dem Song "Blind Faith" ankndigte wird hier konsequent aufgegriffen und weitergewebt. Die Rhythmen sind wesentlich hrter, als noch zu "Images and Words"/ "Awake" - Zeiten, und die siebensaitige Gitarre kommt beim Groteil der Songs zum Einsatz. Jene wirken dadurch uerst modern und nicht ganz so filigran wie frher, und vermitteln eine drckende, fast schon melancholische Atmosphre, die man von Dream Theater eher weniger gewohnt ist. Dazu kommt noch hier und da ein wenig Sprechgesang, oder auch mal eine Electro-Beat Passage ( "In the Name of God" ). Diese Neuerungen integrieren sich aber perfekt in das Gesamtbild des Albums und lassen die Band trotzdem nicht wie eine Modeerscheinung dastehen. Geblieben ist auf jeden Fall das typische, unverkennbare Songwriting der fnf Herren, welches trotz kleiner Kurskorrektur, immer noch den alten Geist - wenn auch in neuem Gewand - der Band widerspiegelt, so dass der Hrer zu jeder Sekunde wei, dass hier DT am Werk sind. Der Frickelfaktor ist wieder mal gewohnt hoch, und Petrucci und Rudess hauen solotechnisch ordentlich auf die Kacke. Die Produktion ist ganz ordentlich, wobei ich finde, dass die Drums ein wenig lauter und heftiger htten sein knnen.
Mein persnliches Fazit: Ich finde die Platte im Grunde sehr gut! Die Details und Melodien entfalten sich natrlich erst mit der Zeit, aber dafr hat man wesentlich lnger Spa an dem Album und beschftigt sich intensiver damit. Zwar hoffe ich noch auf eine DT-CD, die wieder mehr back to the roots geht, wie es damals bei "Metropolis Pt.2" der Fall war, aber ich kann jedem skeptischen Dream Theater Fan versichern, dass "Train of Thought" ein rundum gelungenes Werk darstellt. Hrt euch nur mal das Instrumental "Stream of Consciousness" an. Der Oberhammer! Oder die Refrains von "Endless Sacrifice" und "In the Name of God". Richtig klasse. Wer diese Band mag, braucht "Train of Thought" unbedingt in seiner Sammlung. Ich bin jedenfalls begeistert!
   
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