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Das vierte Album der deutschen Gothic-Metaller Leichenwetter (immer noch kein toller Name) ist im Grunde nichts anderes als bei den mir bekannten Vorgängeralben. Man nimmt Texte bekannter deutscher Lyriker aus verschiedenen Jahrhunderten wie Heinrich Heine, Hermann Hesse, Friedrich Schiller und Annette von Droste-Hülstoff, um mal ein paar zu nennen, und packt sie zu Songs zusammen. So kann man den Menschen das Kulturgut auch modern nahe bringen. Da passt der Titel "Zeitmaschine" wirklich wie die Faust aufs Auge. Das Cover ist mir dagegen etwas zu spartanisch und langweilig ausgefallen. Musikalisch sind die fünf Herren mit orchestralen Sounds und fetten Riffs auf einem guten Weg, die Lieder sind wirklich abwechslungsreich und packen den Hörer direkt. Leider ist Sänger Numens trotz guten und vielseitigen Gesanges immer noch das schwächste Glied der Truppe. Sein Lispeln ist zwar durch das erschreckend gute Konservenorchester nebst Band an vielen Stellen verdeckt bzw. nicht immer so ausgeprägt, doch leider immer noch zu hören. Schön finde ich, dass hier das Schlagzeug im Gegensatz zu anderen Bands recht organisch klingt. Hörer die das Lispeln nicht stört, können diese Scheibe bedenkenlos einsacken und ein oder zwei Punkte im Geiste draufschlagen. Fazit: Erst antesten! |
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