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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

URIAH HEEP - Into The Wild
Band URIAH HEEP
Albumtitel Into The Wild
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage www.uriah-heep.com
Alternative URL www.myspace.com/uheep
Verffentlichung 15.04.2011
Laufzeit 52:58 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 12 von 15 Punkten
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URIAH HEEP haben 2008 mit "Wake The Sleeper" ein wirklich starkes Album abgeliefert und sind danach live nochmal so richtig durchgestartet. Und mit "Into The Wild" legt die Band jetzt den Nachfolger dieses Albums vor, der nicht weniger berzeugt. Die gefhlvolle Gitarre von Mick Box, die gerne richtig heavy wird, die prgnanten Keyboard- / Orgelmelodien von Phil Lanzon und der variable mittelhohe Gesang von Bernie Shaw sind dabei Eckpfeiler, auf denen URIAH HEEP ihre neuen abwechslungsreichen Songs aufbauen. Los geht das Album mit dem riffbetonten Midtemposong "Nail On The Head" mit melodischem eingngigen Chorus, der am Ende vielleicht etwas zu oft wiederholt wird. Aber bitte weiterhren, denn danach geht es eigentlich erst so richtig los. Das schnellere "I Can See You" berzeugt mit heavy Riffs und einem gefhlvollen Mick Box - Solo, in dem er wie gewohnt intensiv und ausdrucksstark von seinem Wah Wah Gebrauch macht. Im folgenden ziemlich harten Titelstck treten die Herren noch etwas mehr aufs Gaspedal. Hier begeistert ein Orgelsolo, das eigene Akzente setzt.
Ein echtes Highlight ist das spannungsgeladene Epos "Trail Of Diamonds", das gefhlvoll mit Akustikgitarre und ausdrucksstarkem Gesang beginnt, dann schneller wird und in einem atmosphrischen Gitarrensolo gipfelt. Spter schliet sich der Kreis dieses Stcks damit, dass die Band den Anfangspart wieder aufnimmt. Toller Song. Die Abwechslung bleibt auch danach erhalten. In "Believe" wird es wieder schneller, die Midtemponummer "Lost" ist typisch fr die Band sehr orgelgeprgt und im melodischen "T-Bird Angel" tritt Mick den Wah Wah nochmal richtig durch. Zum Abschluss enthlt "Into The Wild" mit "Kiss Of Freedom" noch ein weiteres lngeres Epos mit ausdrucksstarkem Gesang, das mit einem langen gefhlvollem Orgelsolo ausklingt. URIAH HEEP ist es auf diesem Album erneut gelungen, ihre alten Strken beizubehalten und diese mit frischen Elementen in packende Songs einzubauen. Daumen hoch fr eine Band, die hoffentlich noch lange in dieser Form erhalten bleibt. Auf der aktuellen schon gestarteten Tour spielen URIAH HEEP Einiges von "Into The Wild", wodurch auch ihre Konzerte interessant und spannend bleiben.
   
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