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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LAKE OF TEARS - Illwill
Band LAKE OF TEARS
Albumtitel Illwill
Label/Vertrieb AFM Records / Soulfood
Homepage www.lakeoftears.net/
Verffentlichung 29.04.2011
Laufzeit 40:23 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die schwedischen Melancholic-Gothic Metaller von Lake Of Tears hatten immer etwas Pech. Anfang des neuen Jahrtausends (2002) lste man sich u.a. wegen Reibereien mit ihrem alten Label Black Mark auf, worauf nach zwei Jahren eine Reunion kam. Doch die beiden folgenden Plattenfirmen gingen sang- und klanglos den Bach runter, so dass Lake Of Tears trotz guter Scheiben wieder dumm da standen. Ich whnte die Mannen wieder im Nirwana oder Valhalla, doch vier Jahre nach dem letzten Werk ist mit "Illwill" ein neues Album drauen, nun bei AFM Records.
Direkt fllt mir das toll gemachte, sehr makabre Cover mit dem Gehngten in Rot auf. Gute Laune Musik gab es von der Band um Snger Danie Brennare noch nie und das zeigen auch die Cover. Die ersten Takte der CD berraschen dann mit ungeahnter Wut und Ruppigkeit. Sicher, Lake Of Tears hatten immer schwere Doom Riffs in relativ flotten Songs, doch das hier ist etwas anders. Wenn sich der Hrer daran gewhnt hat, was in der schnelllebigen Zeit schwerer ist, knallt das Werk echt gut und alte Trademarks blitzen berall auf. Melancholisch und atmosphrisch wird es erst beim fnften Song, "House Of The Setting Sun". Danach packen einen typischen Bandrocker der Sorte "Behind The Green Door" ebenso wie die neue Hrte inklusive Double Bass. Die Jungs scheinen angepisst und es passt auch zur Musik. Lake Of Tears wollen sich anscheinend nicht wiederholen! "Midnight Madness" ist der hrteste Song der Band und wird so manchen Nichtfan verwundern, wenn er die Schweden frher als kiffende Deprirocker abgetan hat. Die bandtypisch geizige Spielzeit wird von der Digipackversion mit drei Bonus- Livesongs etwas abgemildert. Willkommen zurck Jungs, bitte bleibt hier!
   
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