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21. Jul 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SYMFONIA - In Paradisum
Band SYMFONIA
Albumtitel In Paradisum
Label/Vertrieb IAM / edel
Homepage www.symfonia.fi
Alternative URL www.myspace.com/symfoniamusic
Verffentlichung 01.04.2011
Laufzeit 55:22 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Angeschlagene Boxer sind die Gefhrlichsten! Ist jetzt eine ausgelutschte Phrase, aber hier passt sie wirklich. Nach seinem Abschied von STRATOVARIUS war Timo Tolkki ja nicht wirklich erfolgreich und seine verbitterten Kommentare nach dem Ende von REVOLUTION RENAISSANCE lieen nicht auf Grotaten hoffen. Doch der gute Timo hat das Beste aus seiner Situation gemacht, sich eine Schar bekannter Gren wie Andr Matos (ex - ANGRA) oder Uli Kusch (ex - MASTERPLAN, - HELLOWEEN) gesammelt und meldet sich mit seiner neuen Band SYMFONIA mehr als eindrucksvoll zurck. Auf deren Debt "In Paradisum" spielt die Band begeisternden Melodic Metal mit abwechslungsreichen Songs, die gerne spannende Wendungen enthalten, mit sehr variantenreicher Gitarrenarbeit und mit gefhlvollem Gesang, der auch mal krftiger klingt. Timo zeigt nicht nur seine Klasse als Leadgitarrist sondern liefert mit seinen knackigen Riffs, die auch mal hrter werden, ein solides Fundament der Stcke. Den passenden Groove liefert Basser Jari Kainulainen (auch ex - STRATOVARIUS), der sehr gut mit Schlagzeuger Uli Kusch harmonisiert.
Los geht das Album mit dem schnellen riffbetonten "Fields Of Avalon" mit eingngigem Chorus und virtuosem Gitarren - / Keyboard - Solo. berhaupt sind die Keyboards hier sehr prsent, aber nicht so nervig wie auf manch anderen Alben dieser Stilart. "Santiago" beginnt mit einem heavy Riff, das sich durch den Song zieht. Stellenweise erinnert dieser Song an RAINBOW und im melodisen Mittelteil begeistert Timo Tolkki mit klassisch geprgtem Spiel auf akustischer und elektrischer Gitarre. Danach berzeugt der Gitarrist in der Ballade "Alayna" mit gefhlvollen Soli im Stil von Ritchie Blackmore. Ein Hhepunkt des Albums ist der Titeltrack, ein fast zehnmintiges abwechslungsreiches teilweise bombastisches Epos mit interessanten Tempo- und Stimmungswechseln und typischen "Elfengesngen" von Andr Matos. "In Paradisum" schliet ab mit der Ballade "Don't Let Me Go" mit dezenten Streichern, in der Andr nochmal zeigt, was fr ein emotionaler Snger er ist. SYMFONIA haben hier das Album fr die Fans gemacht, die seit Ende der 90er irgendwie von STRATOVARIUS begeistert waren, denen aber immer etwas gefehlt hat, was die Alben der Band davor zu etwas Besonderem gemacht hat. Daumen hoch fr dieses berraschend starke Comeback.
   
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