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22. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PANTHEIST - Pantheist
Band PANTHEIST
Albumtitel Pantheist
Label/Vertrieb Grau / Soulfood
Homepage www.myspace.com/pantheistuk
Alternative URL www.pantheist.co.uk
Verffentlichung 01.04.2011
Laufzeit 56:00 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Wer Pantheist kennt und auch auf hnliche Bands des Genres steht, erwartet auf ihrem vierten Album gewiss todtraurigen Funeral Doom Metal. Und wird eventuell enttuscht werden. Oder auch berrascht. Das hngt ganz vom jeweiligen Blickwinkel, bezeihungsweise vom persnlichen Geschmack ab.
Sicherlich wird die Atmosphre, die hufig nur im Hintergrund durch schwere, verzerrte Gitarren untersttzt wird, nicht gut zu Omas Kaffeekrnzchen passen, genauso wenig wird sie auf der nchsten Karnevals-Sitzung eine entscheidene Rolle spielen. Und dennoch keimt in der unendlichen Trostlosigkeit dieser Musiksparte ein Fnkchen Hoffnung auf.
Pantheist lassen in ihren Doom nicht nur eine deutlich progressive Seite einfliessen, sie versprhen auch stellenweise gar eine melancholische Gelassenheit, die weit entfernt vom Weltenschmerz ist. Orgel-Gedrhne, fragile Klavierklnge und erdrckende Schwermtigkeit spielen zwar auch weiterhin eine Rolle, aber eben nur am Rande. Kostas' zerbrechlicher Gesang verspricht einen Hauch Erlsung von dem Leid, und die Songs ergehen in sich einer ungewohnten Eingngigkeit. Ich finde, das selbstbetitelte Werk hat durchaus seine Strken und wei, ber lange Strecken zu berzeugen. Wer hier den schleppenden Tod vermutet, knnte an so manchen Stellen enttuscht werden, aber mit der ntigen Sensibilitt fr die feinen Tne kommt der Hrer voll auf seine Kosten.
   
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