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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLACK DAWN - Blood for Satan
Band BLACK DAWN
Albumtitel Blood for Satan
Label/Vertrieb Seasons of Mist
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Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die ersten fnf Sekunden denkt man noch Oha! Thrash Metal!, aber sptestens nach dem BELPHEGOR-migen Erffnungsschrei wird klar, was hier die nchsten 32 Minuten auf einen zukommt: Black Metal, und zwar vom Allerfeinsten. Kein Wunder also, dass auf dem Backcover in groen Lettern True Black Metal prangt! Sehr erfreulich ist indes auch das Faktum, dass die Truppe aus Finnland kommt und damit beweist, dass es da tatschlich doch Schwarzheimer gibt, die ihr Handwerk auch verstehen! Finnisch klingt die Chose zwar nicht (wie auch immer finnisch eigentlich klingt), dafr aber um so schwedischer, womit klar ist, dass wir es hier mit einem weiteren Vertreter des berschall-Genres zu tun haben. Und das ist auch verdammt gut so! Ich hab auf der ganzen Platte insgesamt etwa drei Stellen gefunden, an denen es mal etwas gemchlicher bzw. rhythmischer vonstatten geht, davon abgesehen wird gebolzt, was das Drumkit hergibt. Auflockerung existiert in Form von einigen gesprochenen Samples, was zwar nix wirklich Neues ist, der Atmosphre aber sehr dienlich ist. Lediglich das neunte Stck When the Shadows become Flesh empfinde ich als etwas strend, da hier auer tiefem Bassgebrummel nicht viel zu hren ist. Was das Plattencover angeht: Das ist wohl eher unglcklich gewhlt und kommt nicht ansatzweise so bse rber, wie es vielleicht geplant war. Aber immerhin haben sich die Finnen damit einen Eintrag in unserer Galerie der schlimmsten CD-Cover erkmpft, ist doch auch ne Leistung! Die Texte von BLACK DAWN drehen sich selbstverstndlich um Tod und Teufel, sind aber leider teilweise unvollstndig abgedruckt, was eine Beschftigung mit der Materie schon erschwert. Was man aber erkennt ist, dass sich der selbsternannte Hells Poet und Chefdenker Hoath Wrath intensiv mit okkulter Lektre beschftigt zu haben scheint und somit wei, wovon er kreischt. Das macht er im brigen richtig gut, die Vocals kommen erfreulich boshaft angeschossen, nur scheint es, bei genauem Hinhren, hier und da mit der englischen Aussprache etwas zu hapern... Unentschlossenen empfehle ich als Anspieltipp Of blackest Witchcraft oder auch das kompromisslose Enemy of the Day, das mit einem genialen Break inmitten des Gitarren-Infernos aufwarten kann. Tempo-Puristen knnen aber eigentlich nix falsch machen.
   
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