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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TEPHRA - Tempel
Band TEPHRA
Albumtitel Tempel
Label/Vertrieb Golden Antenna / Broken Silence
Homepage www.tephra.de/
Alternative URL www.myspace.com/tephramusic
Verffentlichung 18.02.2011
Laufzeit 47:03 Minuten
Autor Carsten Nienaber
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Australien hat den Ayers Rock, das wei jeder, aber wie heit der dunkle Monolith in der Nhe von Braunschweig? Dieses schwere Gebilde wurde von Menschenhand geschaffen und sollte zumindest in Metalkreisen genau so bekannt sein. Ich meine damit "Tempel", das dritte Album von Tephra. Nach eigener Aussage spielen sie Neurosis-beeinflussten Heavy Doom Rock, eine Tatsache, die auf den beiden Vorgngern mehr als deutlich war. Das Sextett zeigt sich heute eigenstndiger denn je und bietet einen echten Doom Postrock-Hhepunkt der letzten Jahre. Sie berbieten ihre einseitigen Vorbilder an Kreativitt und wirken abwechslungsreicher. In die langsamen bedrohlichen Parts platzen immer wieder die kraftvollen Screams von Snger Ercment und der Sound bricht wie ein Gewitter ber den Hrer herein. Auf dieses Gewitter folgt aber kein Sonnenschein, sondern musikalischer schwerer Dauerregen, bis das nchste Unwetter losbricht. Abwechslungsreiche Monotonie in Vollendung. Besonders lobenswert zu erwhnen ist das liebevolle und aufwendige Artwork der CD, im soliden Klappcover, welches von der limitierten Vinylausgabe noch berboten wird. Zum Schluss noch meine Genesungswnsche an Ercment, dessen Magengeschwr die Tourplne der Band auf Eis gelegt hat. Oder nicht ganz so hflich ausgedrckt: Seh` zu, dass du wieder auf die Bhne kommst, ich warte.
   
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