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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ARTILLERY - My Blood
Band ARTILLERY
Albumtitel My Blood
Label/Vertrieb Metal Mind Records / Soulfood
Homepage www.artillery.dk
Verffentlichung 21.03.2011
Laufzeit 53:35 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Ich bin bekanntermaen kein Fan von Reunionen zweit- und drittklassiger Bands aus den goldenen Achtzigern. In seltenen Fllen schaffen es solcherlei Bands jedoch sich neu zu erfinden und strker als zuvor zurckzukehren. Artillery gehren zu dieser seltenen Spezies. 1985 erschien ihr Debtalbum "Fear Of Tomorrow", das damals an einer grottenschlechten Produktion und einem schlechten Snger krankte. Gleichwohl wird es heutzutage von vielen old-school Jngern verklrt und ber den grnen Klee gelobt wird. Folgerichtig lste sich die Band 1990 auf, um neun Jahre spter mit dem gleichen Line-Up erneut zu scheitern. Nachdem niemand mehr auch nur einen Pfifferling auf Artillery gegeben htte, gelang ihnen eine Dekade spter ein fulminantes Comeback mit "When The Storm Comes Down". Soviel zur Vorgeschichte.
In der gleichen Besetzung verffentlichen Artillery nun "My Blood". Das Erfolgsrezept ist gottlob das gleiche geblieben: Moderner, europischer Thrash Metal, der vor allem von der wahnwitzigen Gitarrenarbeit der Sttzer-Brder und dem variabelen Gesang von Sren Adamsen lebt. Gewrzt wird das Ganze mit einer orientalischen Note, die gleich beim brenstarken Erffnungstrio "Mi Sangre", "Monster" und "Dark Days" zum Tragen kommen. Sei es die Halbballade "Ain`t Giving In" oder das beinharte "Thrasher", die neuen Artillery scheinen sich auf jedem Terrain wohlzufhlen. Der Vergleich mit den wiedererstarkten Onslaught liegt auf der Hand und diese beiden Bands sind es auch, die Kreator vom europischen Thrashmetalthron stoen knnten.
   
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