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2002 als SIX FEET UNDER Coverband gestartet, bringen TORTURE KILLER aus Finnland bereits ein Jahr später ihr Debüt "For Maggots to devour" raus. So kann's gehen. Kumpels von mir haben exakt dasselbe gemacht und was ist bei rumgekommen? Richtig, nix.
Das ist übrigens auch genau das, was ich empfinde, wenn ich TORTURE KILLER höre, nix. Rein gar nix. Hier wird bei den Vorbildern geklaut, dass die Wände wackeln, kein Riff geistert einem da entgegen, das man nicht schonmal gehört hat. Sowas ist in meinen Augen keine Tribut-Zollerei mehr, sondern eine billige und dreiste Kopie, die hoffentlich keiner kauft. Und wer denkt, das würde bei den Lyrics anders sein, könnte falscher nicht liegen. Neben den üblichen Splatter-Texten ("Fuck them when they bleed", "Torture to Death" etcpp) wird in "Motivated to kill" folgendes von der 08/15-Gurgel-Stimme ins Mikro gedrückt: "You can't stop me, I will kill again, you won't find me, you'll be dead." Dürfte jedem halbwegs versierten 6FU-Fan verdammt bekannt vorkommen. Echt toll Jungs. Fast so toll wie das tolle Cover. Oder das tolle Logo. Und die tollen Samples erst! Innovation pur. Einzig das aus "Predator" rang mir ein müdes Lächeln ab, gehört der Dialog doch zu den coolsten, die das Action-Genre jemals ausgespuckt hat: "You're bleedin' man!" - "Ain't got time to bleed." Hahahaha!! Geil, geil, geil! Aber ich schweife ab, zurück zur CD. Immerhin ist diese fett produziert, mehr Positives kann ich "For Maggots to devour" aber beim besten Willen nicht abgewinnen. |
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