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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CERBERUS - Chapters of Blackness
Band CERBERUS
Albumtitel Chapters of Blackness
Label/Vertrieb Schwarzdorn Production
Homepage cerberus.schwarzdorn.de
Verffentlichung 17.11.2003
Laufzeit 41:54 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Oha. Nach dem recht stimmungsvollen Intro musste ich bei CERBERUS doch erst mal ordentlich schlucken, der "Sound", den der Fnfer aus Solingen da aus den Boxen krchzen lsst, ist eigentlich schon jenseits der Schmerzgrenze. Versteht mich nicht falsch, ich verehre alte DARKTHRONE und kann mit rumpligem Black Metal oft mehr anfangen, als mit den glattpolierten Produktionen der heutigen Zeit, aber das hier ist echt 'ne harte Nuss. Umso erstaunlicher, dass sich der erste doch sehr negative Eindruck ziemlich schnell wieder verflchtigte, denn die Musik der Mannen und der Frau am Schlagzeug gefllt mir richtig gut! Eigenstndig und mit vielen Tempowechseln ausgestattet gestaltet sich die dstere Klangwelt von "Chapters of Blackness", immer begleitet von einer okkulten Aura, die das Feeling des Black Metals in den frhen Neunzigern ordentlich rberbringt. Empfehlenswert ist neben dem tollen Titelsong vor allem das abschlieende in deutsch intonierte "Was war vergeht", beide Stcke werden, wie viele ihrer CD-Kollegen, abwechslungsreich und grimmig intoniert, da kann man auch ber die ab und an zu vernehmenden Schwankungen im Rhythmus wegsehen. Auflockerung gibt es in der Mitte nach dem berflssigen Zwischenstck "Demons Voice" mit "Screams of Cerberus", das im Mittelteil den akustischen Einlagen auf der ersten DESASTER nicht unhnlich ist. "Sentido" bietet einige Songs spter wieder eine Verschnaufpause, bekommen wir hier doch nebst Regen- und Donner-Samples ein weiteres Mal die Akustik-Klampfe zu hren. Das zum Bandnamen passende Wolfsgeheul kommt mir dagegen verdammt bekannt vor, wenn ich mich nicht schwer tusche, gibt es auf MORGUL's "Lost in the Shadows grey" exakt dasselbe vor die Lauscher... Und wenn ich schon am meckern bin, muss ich noch auf die frmlich ins Auge springenden Rechtschreibfehler bei den Tracks eingehen: "Black fucking Holocoust" und "Total destroy" heit es da, klingt eher unfreiwillig komisch als bse...
Fazit: CERBERUS sollte man als Fan ehrlichem Black Metals unbedingt im Auge behalten, das Potential ist da und ich bin ehrlich gespannt, wie sich die Truppe in Zukunft entwickeln wird! Wegen den genannten Minuspunkten gibt es leider nur eine mittelprchtige Note.
   
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