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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DISBELIEF - Spreading the Rage
Band DISBELIEF
Albumtitel Spreading the Rage
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.disbelief.de
Verffentlichung 20.10.2003
Laufzeit 56:50 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Mit den DISBELIEF's bin ich erst mit dem letzten Studio-Album "Shine" warmgeworden, vorher konnte ich reichlich wenig mit den Mannen um Ausnahme-Shouter Karsten Jger anfangen. Umso erfreulicher, dass der Nachfolger "Spreading the Rage" genau da anknpft, wo "Shine" aufgehrt hat. Wenn es eine Band gibt, auf die das Adjektiv "brachial" zutrifft, dann DISBELIEF! Ist schon hammerhart, was hier wieder fr Mrder-Riffs verbraten werden. Dabei machen DISBELIEF zu jeder Zeit alles richtig, da passen die etwas schnelleren, Doublebass-getriebenen Nummern genauso gut ins Gesamtbild, wie die langsameren, gefhlvolleren Stcke, die aber dennoch einfach nur eins sind: brutal! Dazu dann noch die teils melancholischen Leads, ein eingenwillig, aber dennoch stets songdienlich agierender Bass, und natrlich das Wahnsinns-Organ des Herrn von und zu Jger. Neben dessen bekannt abartigen Brachialcore-Growls zeigt er sich auf "Spreading the Rage" aber tatschlich auch mal von seiner menschlichen Seite. Keine Angst, die Eier sind noch dran, vielmehr expermentiert er, wie zum Beispiel im bersong "To the Sky", mit einer Art melodischem, dsterem Sprechgesang. Auch die Stage-One-Produktion ist wie immer tadellos und drckt einem den Hocker unterm Arsch weg! Dazu noch ein wahres Hingucker-Cover und fertig ist eine der intensivsten, emotionalsten Death Metal Ereignisse des Jahres 2003.
Bleibt noch das KILLING JOKE Cover "Democracy" zu erwhnen, bei dem jeder fr sich entscheiden sollte, ob das jetzt ntig war oder nicht. Mir persnlich geht sowohl Original als auch Kopie ziemlich am Popo vorbei...
   
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