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Die deutschen Prog-Metaller Liquid Horizon sind in unserem Magazin schon positiv aufgefallen und haben nun das neue Werk "The Script Of Life" fertig. Es ist das erste Labelwerk der Band die zwei EPs und zwei Alben in Eigenregie unters Volk gebracht hat. Auffallend ist, dass die Vier fast alles selber machen und damit gut fahren: Das fängt beim simplen aber schicken Cover an, geht über das pralle Booklet weiter und hört beim Sound auf. Das Werk wurde sogar im eigenen Studio aufgenommen! Lediglich den Mix und das Mastering lagen in den Händen des deutschen Melodic Metal und Prog Soundgurus Markus Teske (Vanden Plas, Mob Rules), der ja auch als Keyboarder bei Red Circuit sein Unwesen treibt. Musikalisch erinnern die Barden an eine Mischung aus alten Vanden Plas, etwas Red Circuit und natürlich uralten Dream Theater ohne dabei wie andere Bands uneigenständig zu klingen, das war nur eine grobe Richtung. Handwerklich hat es die Band drauf und legt einen gesunden Spagat zwischen Prog und Metal hin, wobei mich nur die unpassenden Growls beim Opener "All The World", sowie die opernhafte Gastsängerin stören. Da beides kein Dauerzustand ist, kann ich es mit der Zeit gut ignorieren. Der Gesang von Gitarrist Oliver Kielthau kann ich als gutklassig bezeichnen, er hat aber manchmal "Formschwankungen", was sicherlich behoben werden kann. Singende, "allein herrschende" Gitarristen im Prog sind übrigens sehr selten! Da auch die Texte nicht schlecht sind, kann ich das ganze Werk als gute Sache ansehen mit kleinen Schönheitsfehlern die aber andere vielleicht gar nicht so empfinden. |
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