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Der erste Eindruck ist für den geneigten Historiker viel versprechend. "The First Crusade" kommt mit einem amtlichen Cover daher, auf dem ein Kreuzritter mit erhobenem Schwert in die Schlacht zieht. Im Hintergrund ziehen dunkle Wolken auf und eine erhabene Burg lässt der Phantasie freien Lauf. Am Namen der Band CRISTIANO FILIPPINI, was auf einen Solotäter hinweist, störe ich mich zunächst auch noch nicht, erwarte aber zumindest eine Scheibe im Stile von Rhapsody Of Fire oder meinen Lieblingen von Dark Horizon. Doch dann die erste Enttäuschung. Es gibt keinen Sänger. Kann diese Thematik rein Instrumental umgesetzt werden? Ich lasse mich überraschen... und bin am Ende furchtbar enttäuscht. Lediglich ein paar orchestrale Pauken werden angewandt um Spannung oder einen Höhepunkt zu untermalen, wie die Schlacht der Christen gegen die Muselmanen. Ansonsten herrschen triste Piano- oder Keyboardklänge vor, die in keiner Weise dem Anspruch eines solchen Unterfanges gerecht werden. Was das mit Hardrock oder Metal zu haben soll, ist mir auch ein Rätsel. Manches Stück würde sich besser im sonntäglichen Gottesdienst machen, denn als Opus für den Auszug der siegreichen Recken, bei "Triumph Of The Cross". Ich lasse mir hier auch nicht sagen, dass aus finanziellen Gründen nicht mehr geht, als der gute Christiano aufs Band geschmiedet hat. Steht am Ende eine so blutleere Sache, dann sollte man es besser lassen oder es nicht unter dem Banner des Metals anbieten, denn wie viele Scheiben wurden schon wegen eines geilen Covers gekauft? |
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