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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KORPIKLAANI - Ukon Wacka
Band KORPIKLAANI
Albumtitel Ukon Wacka
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records / Warner
Homepage korpiklaani.com/
Alternative URL www.myspace.com/korpiklaaniofficial
Verffentlichung 12.02.2011
Laufzeit 41:10 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die Musiker aus Lahti heien auf Deutsch Klan der Wildnis und spielen eine Mischung aus Metal und Folk-Rock, bei der Metal mehr Gewicht hat. Vom finnischen Musikstil Humppa sehen sich die Burschen auch beeinflusst. Ehrlich gesagt habe ich Korpiklaani immer als Saufbarden mit doofen, simpel gestrickten und flotten Songs wie "Beer Beer", "Happy Little Boozer" oder "Vodka" wahrgenommen, fr die alle auch Videoclips gedreht worden sind. So rutscht die Band bei mir (und anderen) in ein Sauf-Metal Image was mich, inklusive der Songs, nervte! Die Scheibe "Ukon Wacka" mit einem Art Waldgeist auf dem Cover ist da glcklicherweise etwas anders, vielleicht auch weil ich mir nicht nur die ausgekoppelte Single anhrte, sondern auch das komplette Werk! Hier wird mehr Wert auf Tiefgang und die Songs gelegt, ohne schmissige Folkelemente zu vernachlssigen, aber auch ohne zu plakativ zu wirken. Mit "Tequila" gibt es zwar auch einen flotten Partysong, dieser ist aber nicht so nervig. Allgemein sind die finnisch gesungenen Songs eine sehr homogene und somit gelungene Mischung aus Metal und Folk mit Biss. Das ist nicht "Alte Leute Musik mit Metal Gitarren". Laut Wikipedia denken viele Finnen so ber die Band, welche somit den grten Erfolg im Ausland hat. Hier sind gute Musiker am Werk, die immer mal wieder auf ihren Alben Instrumentalstcke wie hier "Vaarinpolkka" packen. Eine tolle berraschung!
   
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