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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

LIFELOVER - Sjukdom
Band LIFELOVER
Albumtitel Sjukdom
Label/Vertrieb Prophecy Productions / Soulfood
Homepage www.lifelover.se
Alternative URL www.myspace.com/lifeloverband
Verffentlichung 11.02.2011
Laufzeit 56:03 Minuten
Autor Carsten Nienaber
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Die Schweden, die einfach in keine Schublade passen wollen, sind mit einem Meisterwerk zurck. Seit ihrem Debt "Pulver", aus dem Jahr 2006, spalten sie den Underground. Fr die einen sind es Genies und fr die anderen sind es des Kaisers neue Kleider. Auch mit dem neuen Album wird es nicht viel anders sein. Natrlich klingt die Musik beim ersten Hren einfach gestrickt, aber fr mich ist ein Konzeptalbum. "Sjukdom" kann seine Wirkung nur entfalten, wenn man es am Stck hrt und auch nicht als Hintergrundgedudel bei anderen Ttigkeiten. Meditations-Musik fr Extrem-Metaller, ein tief depressiver Glcklichmacher oder die fesselnde Freiheit vertont, sind passende Beschreibungen. Aber wie erklrt man Musik einer Band, die klingt wie keine andere? In Auszgen erinnert der raue Charme an die frhen Venom oder auch an die Schwermut von Celtic Frost, aber nur als Teil eines Ganzen. Die Scheibe ist das bedrohliche, schwarze Monster, was euch mit seinem frhlichen Pfeifen und seiner Anwesenheit beruhigt. Grundstzlich rate ich immer dazu, sich mit Hrproben selbst ein Bild zu machen und sich dann fr oder gegen den Kauf zu entscheiden. Diese Platte funktioniert aber nicht auf diese Weise! Also wer mal was anderes mchte und ber seinen Tellerrand hinaus schauen kann, sollte sich "Sjukdom" ins Haus holen. Ich bleib dabei: ein Meisterwerk, welchem man Zeit widmen muss, damit es seine Kraft entfalten kann.
   
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