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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ARCHITECTS - The Here And Now
Band ARCHITECTS
Albumtitel The Here And Now
Label/Vertrieb Century Media Records / EMI
Homepage www.myspace.com/architectsuk
Verffentlichung 21.01.2011
Laufzeit 39:12 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
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ARCHITECTS verffentlichen mit "The Here And Now" ein verdammt heftig diskutiertes Album. Der Band wird Sell - Out vorgeworfen, da sie sich von alten Haudrauf - Pfaden lsen um mehr auf klaren Gesang zu setzen. Aber verkauft sich eine Band wirklich selber, nur weil sie neue Wege beschreitet? Meiner Meinung nach nicht! Einflsse ndern sich, ebenso wie sich dadurch mit Sicherheit auch ers Output und die eigenen musikalischen Vorlieben einer Band ndern. Nur weil man einmal ein bestimmtes Genre vertreten hat, heit das doch noch lange nicht das man dies fr immer tu muss. Gerade was Sam im Zuge der Verffentlichung von sich gegeben hat, lsst darauf schlieen, dass nicht nur er, sondern die ganze Band eine groe Entwicklung seit "Hollow Crown" durchgemacht haben und es eben diese ist, die sie dazu gebracht hat das neue Album anders, ja positiver klingen zu lassen. Die ganze Scheibe zeigt ein omni prsentes Thema: Freundschaft und wie man sich darauf verlassen kann oder eben auch nicht. Verpackt wird das Thema in grtenteils lockere Songaufbauten als auf Verffentlichungen wie "Hollow Crown" oder "Ruin". Die Songs sind strukturierter und weniger chaotisch als zuvor. Sam am Gesang hat seine klaren Tne um Welten verbessert und zeigt auf "The Here And Now" das er deutlich mehr kann als nur wtend zu schreien. Das ganze Album ist tiefsinniger, vielschichtiger. Es wurde viel mehr Arbeit in die Songgestaltung gesteckt, sodass sich der Hrer sehr leicht in den erzhlten Geschichten und den Emotionen verlieren kann. Neben dem klaren Gesang wird auch immer noch wie am Spie gebrllt, denn auch hier hat der gute Sam immer noch seine Qualitten. Soundtechnisch hat man sich etwas den Kollegen und Freunden von BRING ME THE HOIRZON angenhert, sodass der Bass ziemlich wummert und einen ordentlich in den Sitz drckt. Knaller des Albums ist "Year in Year out/Up and Away". Ein Duett mit THE DILLINGER ESCAPE PLAN Frontmann Greg das vor Emotionen nur so strotzt. Die zwei Jungs ergnzen sich so etwas von gut, sodass der Song einfach nur noch unter die Haut geht und dort auch bleibt.
Fr mich stellt die Scheibe eine deutliche Weiterentwicklung der Band dar und zwar im positiven Sinne. Wieso immer auf denselben Wegen gehen wenn man seine aktuelle Situation auf anderen besser Ausdruck verleihen kann. Jetzt bleibt noch abzuwarten inwiefern der klare Gesang live begeistern kann.
   
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