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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BLUT AUS NORD - The Mystical Beast Of Rebellion Re-Release
Band BLUT AUS NORD
Albumtitel The Mystical Beast Of Rebellion Re-Release
Label/Vertrieb Debemur Morti Productions / Soulfood
Homepage www.myspace.com/thehowlingofgod
Verffentlichung 17.01.2011
Laufzeit 41:17 & 37:00 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 3 von 15 Punkten
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Das jetzt wieder verffentlichte Album erschien 2001 zum ersten Mal und muss wohl einen musikalischen Scheideweg in der Geschichte von Blut Aus Nord darstellen. Auch sollen die Franzosen, bzw. der Franzose Vindsval einen gewissen Kultstatus innehaben, quasi so eine Art Geheimtipp des Black Metal-Undergrounds. Da es diese zur Bltezeit des Schwarzmetalls in unberschaubaren Mengen gab, und jede noch untergrndiger, schlechter produziert, bser und geheimtippiger war als die andere, sind mir Blut Aus Nord bis dato an den Ohren vorbei gegangen. Obwohl mir der Name schon irgendwie gelufig ist. Nun ja, ber solche Rezis freut man sich regulr am Meisten, bietet sich hier doch eine Gelegenheit, diese Wissenslcken zu fllen.
Nach dem ersten Reinhren musste ich rasch feststellen, dass es gar nicht mal so schlimm ist, die Mucke der Band nicht zu kennen. Blut Aus Nord sind nun wirklich die Untergrndigsten, am schlechtesten Produzierten, Bsesten und Geheimtippigsten berhaupt! Ganze sechs Lieder voll rasendem Krach bietet die erste CD dieser Verffentlichung. Und mit Krach meine ich wirklich Krach. Ein kontinuierliches Rauschen dringt aus den Boxen, untermalt mit ein und demselben Schlagzeugmuster, das scheinbar stundenlang die gleiche Figur in der gleichen, hohen Geschwindigkeit spielt. Wrde mich nicht wundern, wenn da ein Drum-Computer nachgeholfen hat. Jeder Schlagzeuger msste bei so einer Ttigkeit eigentlich wahnsinnig vor Langeweile werden, so wie ich beim Zuhren brigens auch. Und die Gitarren? Tja, manchmal hrt man sie. Oder auch nicht, ist halt mehr so'n Rauschen. Musikalisches Talent gehrt auf jeden nicht dazu, Fehler wrde man hier ohnehin nicht raushren. Gut, legen wir das zu den Dingen, die ich gerne wieder vergessen mchte und widmen wir uns der Bonus-CD, die den Kauf dieses Re-Releases schmackhafter machen soll.
Hier finden wir drei Lieder (eines davon fast 20 Minuten lang) vor und zu meiner groen berraschung dieses Mal in einem anderem Tempo: kriechend langsames und langatmiges Rauschen ist hier angesagt. Obwohl ich schon zugeben muss, dass der Klang hier ein wenig besser ist und sich hier und da auch erkennen lsst, dass musikalisches Talent vorhanden ist. Aber irgendwie trotzdem... langweilig.
Vielleicht habe ich diese Platte einfach nur nicht verstanden, vielleicht fehlt mir dafr der ntige debile Horizont, aber meines Erachtens kann es doch nun wirklich niemanden geben, der sich so etwas anhrt, weil es in seinen Ohren gut klingt, oder? Na ja, es soll ja auch Menschen geben, die gerne Jazz hren. :-)
Und bevor ich es mir gleich mit jeder Randgruppe verscherze, mache ich lieber mal einen Punkt.
   
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