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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EARTH FLIGHT - Blue Hour Confessions
Band EARTH FLIGHT
Albumtitel Blue Hour Confessions
Label/Vertrieb Recent Records / Alive
Homepage www.myspace.com/earthflight
Verffentlichung 22.01.2011
Laufzeit 45:05 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Wenn ich in einem Bandinfo die Namen drei meiner Lieblingsbands, nmlich Katatonia, Anathema und Porcupine Tree als Referenzen lese, luft mir zunchst einmal das Wasser im Mund bzw. den Ohren zusammen. Wenn ich dann sehe, dass es sich um eine mir bis dato unbekannte deutsche Combo handelt, kommen mir ernste Zweifel, ob da nicht etwas sehr hoch gegriffen wurde. Nach mehrmaligem Genuss von "Blue Hour Confessions" kann ich die Parallelen zu den oben Genannten allerdings sehr gut nachvollziehen, auch wenn deren einmalige Spitzenklasse selbstverstndlich nicht erreicht wird. Die Musik von Earth Flight hat zunchst einmal etwas sehr Melancholisches, das sich sowohl in der Musik als auch in den Texten widerspiegelt. In erster Linie tragen die wunderschn traurigen Gitarrenharmonien und der etwas weinerliche Gesang dazu bei. Ein gutes Beispiel hierfr ist "The Day That Was The Day". Dass Earth Flight auch sehr viel heavier zu Werke gehen knnen, beweisen sie beispielsweise mit dem vierten Stck "Deadheads - A Love Song?", das durch eine coole Bassline und diverse Breaks zu gefallen wei. Das sehr edele Digipack mit dem in Orange gehaltenen Artwork erinnert mich etwas an Tiamats "Wildhoney", ein Vergleich der aufgrund der teilweise hypnotisierenden Melodien ("Carnivale") auch musikalisch greift. Earth Flight passen jedenfalls nahtlos in die Rige aufstrebender deutscher Bands, die sich hinter der internationalen Konkurrenz wirklich nicht verstecken mssen.
   
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