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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CRUCIFYRE - Infernal Earthly Divine
Band CRUCIFYRE
Albumtitel Infernal Earthly Divine
Label/Vertrieb Pulverised Records / Plastic Head (Soulfood)
Homepage www.myspace.com/crucifyre
Verffentlichung 17.01.2011
Laufzeit 41:00 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Titel wie "Born Again Satanist", "Kiss The Goat", "...Of Hell" oder "Hail Satan" spiegeln den literarischen Gehalt von "Infernal Earthly Divine" recht gut wider. Der Klang der Mucke ist indes auch nicht anders zu beschreiben als rau, plump und derb. Also: erfrischend und auf keinen Fall berproduziert.
Stilistisch richtet man sich nach den guten, alten Prgelkapellen wie Possessed oder Slayer, insbesondere letztere haben fr einige markante Riffs unberhrbar Pate gestanden. Dass die Jungs von Crucifyre nicht anstreben, das Rad neu zu erfinden oder diesem auch nur eine neue Speiche hinzuzufgen, drfte wohl klar sein. Ein Blick in den Beipackzettel besttigt meine Vermutung, dass es sich um eine reine Hommage an alte Knige handeln knnte. Denn mit von der Partie sind Mitglieder unter anderem von Afflicted, Morbid, Crematory und Nasum.
Mit diesem Hintergrundswissen macht diese Verffentlichung dann auch erst einen Sinn: die Verehrung des alten Krachs ist eine gewollte Strategie und kein Resultat von Unvermgen, die Texte sind bewusst kitschig gehalten, und entsprechend zum Mitgrlen tauglich sind die Lieder komponiert. Recht simpel gestrickt, aber schn durchsiebt vom alten Prgel-Geist. Also, wer die Schnauze voll hat von berproduzierter Neo-Kacke und gerne mal wieder oldschoolig einen auf die Ohren bekommen mchte, kommt hier voll auf seine Kosten!
   
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