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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

YNGWIE MALMSTEEN - Relentless
Band YNGWIE MALMSTEEN
Albumtitel Relentless
Label/Vertrieb Rising Force Records
Homepage www.yngwiemalmsteen.com
Alternative URL www.myspace.com/yngwiemalmsteen
Verffentlichung 26.11.2010
Laufzeit 68:25 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
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YNGWIE MALMSTEEN, der Gromeister der Gitarre, hat im letzten November sein neues Album "Relentless" verffentlicht und das enthlt genau das, was man von einem solchen Album erwartet. Damit ist eigentlich alles gesagt, aber das wre doch zu einfach. "Relentless" besteht zu einer Hlfte aus abwechslungsreichen Instrumentals mit jeder Menge "Yngwie - typischer" Melodien und zur anderen Hlfte aus Stcken mit Gesang von Tim "Ripper" Owens, die sich nahezu durchgehend abwechseln. Das schafft Spannung und lsst einen das Album mit Freude bis zum Ende durchhren. Nach dem Intro "Overture" mit klassischen Melodien erinnert das riffbetonte Midtempostck "Critical Mass" mit seinen orientalischen Melodien und dem atmosphrischen Gesang an RAINBOW - Epen wie "Gates Of Babylon". Yngwie soliert gewohnt schnell, lockert seine Soli aber durch langsame Parts auf. Dieses Stilmittel sollte bei ihm ruhig fters gewrdigt werden. Die gefhlvollen Teile sind fr mich oft ein Highlight, auf das der Schwede gerne mit seinen schnellen Lufen hinarbeitet. Im folgenden Instrumental "Shot Across The Bow" wird das Tempo mit Doublebass deutlich angezogen. Das prgnante Leadthema zieht sich durch das Stck und wird mit virtuosen Improvisationen ausgeschmckt. Die klassischen Einflsse zeigen sich besonders in den Instrumentals "Knight Of The Vasa Order" mit barockem Akustik - Anfang und Streichersounds im Hintergrund oder "Adagio B Flat Minor Variation", in dem Yngwie ein bekanntes klassisches Thema gefhlvoll interpretiert. Aber "Relentless" enthlt nicht nur altbewhrtes sondern auch einige frische berraschungen. So beginnt das sehr heavy klingende "Enemy Within" mit Mnchschren, die dann in das heftige ein wenig an Tony Iommi erinnernde Riff berleiten. Der Refrain klingt mchtig, im Solo zeigt Yngwie seine bluesigen Einflsse und am Ende schlieen die Chre den Kreis wieder. Und im groovenden "Look At You Know" zeigt Yngwie, dass er auch ausdrucksstark singen kann. Bevor das Album mit zwei Instrumentals ausklingt wird zum Ende in den Songs "Axe To Grind" und "Blinded" das Tempo noch mal richtig angezogen. Die Produktion ist ziemlich druckvoll und volumins, weshalb es auch am Sound hier nichts zu meckern gibt. YNGWIE MALMSTEEN hat mit "Relentless" ein wirklich berzeugendes vielseitiges Album vorgelegt, das fr mich mindestens zu den "Top 5" des Jahres 2010 zhlt. Fr das gelungene Cover / Booklet mit 70er - Jahre - Flair und coolen Fotos kriegt "Relentless" brigens einen Extrapunkt. Jetzt noch eine Tour in 2011 und die Welt ist in Ordnung...
   
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