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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CONSORTIUM PROJECT -  III - Terra Incognita (The Undiscovered World)
Band CONSORTIUM PROJECT
Albumtitel III - Terra Incognita (The Undiscovered World)
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.consortiumproject.com
Verffentlichung 27.10.2003
Laufzeit 57:50 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Mit dem Konzeptalbum "Terra Incognita" liegt mittlerweile die dritte Platte des Projekts um Snger und Songwriter Ian Parry vor. Wie auch bei den Vorgngern wurden zu den Aufnahmen einige versierte Musiker ins Studio geladen. Vertreten sind u.a. Stephan Lill (Guitars, Vanden Plas), Casey Grillo (Drums, Kamelot), Joshua Dutrieux (Keyboard, Elegy), um nur einige zu nennen. Die Stilrichtung knnte man als leicht progressiven, symphonischen Power Metal beschreiben, wobei die gesamte Palette des Metals von schnellen Double-Bass Songs ber Midtempo-Kompositionen bis hin zu balladesken Tnen vertreten ist. Thematisch greift Ian Parry eine selbstverfasste Zukunftsgeschichte auf, die die Suche der Menschheit nach der "unentdeckten Welt" beschreibt, da die Erde, wie wir sie kennen, durch die globale Erwrmung und andere Katastrophen unbewohnbar geworden ist. Dementsprechend klingen die Songs etwas futuristisch und bringen ein interessantes Flair mit sich. Doch wie oft ich die Platte auch hre, den Zugang zu den Liedern kann ich einfach nicht finden, interessantes Flair hin oder her! Mgen die technischen Fhigkeiten der Musiker top sein, so ist das Songwriting sehr durchschnittlich. Es gibt so gut wie keine Highlights im Laufe der 58 Minuten, die den Zuhrer an die HiFi Anlage fesseln knnten oder ihn dazu animieren wrden die CD mit Vorfreude wieder aufzulegen. Eher hat man das Gefhl, dass die Songs beginnen und wieder aufhren... Dazwischen entwickelt sich aber nicht besonders viel. Und scheint doch mal ein Funke der Genialitt aufzuflackern (z.B. bei "Lost Empire" oder "Great Exploration") erlischt dieser wieder innerhalb der nchsten Minuten. Schade!
Ein weiterer Negativpunkt, der mir persnlich ins Auge fllt, ist der Gesang von Ian Parry. Irgendwie klingen die Vocals sehr kraftlos und manchmal sogar etwas "wackelig". Ehrlich gesagt habe ich gerade beim Gesang etwas mehr erwartet. Doch dieser fgt sich leider zu genau in das 08/15 Gepltscher ein.
Trotz alledem knnen Fans von Ayreon, Elegy, Symphony X, Kamelot, Vanden Plas usw. ruhig mal ein Ohr riskieren, denn Musik ist ja bekanntlich, zum Groteil zumindest, Geschmackssache und zum Griff ins Klo kann dieser Silberling nun auch nicht degradiert werden.
Definitiv ist dies keine Platte, die Mastbe setzt oder eine Reservierung in jeder Metalsammlung verdient, doch aufgrund der groen Klasse der Musiker, der sehr guten Produktion und des schnen Covers, die das Gesamtbild der Verffentlichung aufbessern, kann man das Album im Bereich "mittelprchtig" einordnen.
   
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