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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

OBSCURITY - Tenkterra
Band OBSCURITY
Albumtitel Tenkterra
Label/Vertrieb Trollzorn /SMP
Homepage www.obscurity-online.de/
Alternative URL www.myspace.com/obscuritybergischland
Verffentlichung 19.11.2010
Laufzeit 42:59 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die meisten dieser Pagan, Folk und "Methornschwingerbands" gehen mir komplett am Allerwertesten vorbei, da ich diese Sauf-und Schunkellieder sowie das "Mittelalterhippietum" zum Kotzen finde!
Glcklicherweise ist das bei den deutschen Pagan-Death Metallern von Obscurity, bitte nicht mit Obscenity (oldschool Death Metal) verwechseln, anders. Das dritte Werk der Jungs schimpft sich "Tenkterra" (= Land der Tenkterer, ein Germanenstamm) und ist genau das Gegenteil aller Vorurteile diese Musik betreffend. Die Produktion von Jacob Bredahl ist fett, die Riffs ebenso und die Songs preschen ohne lstigen Bombast geradeaus nach vorne. Der deutsche Brll-Gesang ist zwar nicht besonders originell, aber passend und verstndlich. Stampfender Metal und fette Riffs ohne Kitsch, dafr mit guten Melodien ist gar nicht so weit vetbreitet und ein schmaler Pfad den nicht viele Bands gehen knnen. Keyboardhasser wird es freuen, dass hier nach bester Metaltradition gerifft wird, was die Gitarren hergeben!
Inhaltlich haben die Musiker ihrer Heimat, dem bergischen Land ein Konzeptalbum gewidmet, was sich mit der Zeit zwischen Zeit zwischen ca. 200 v. Chr. und 800 n. Chr. beschftigt. Primr geht es um die keltischen Wurzeln der Region, die germanische Ausbreitung, den Kampf gegen den bermchtigen Gegner Rom, sowie die Spaltung der spten germanischen Vlker durch die Christianisierung, welche im Kampf zwischen Franken und Sachsen gipfelte.
Geschichte und Metal in Verbindung fand ich schon immer gut.
Fazit: Gute Scheibe, auch fr Metalfans jenseits der ausgelutschten Paganschublade!
   
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