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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

STRATOVARIUS - Elements Part II
Band STRATOVARIUS
Albumtitel Elements Part II
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage www.stratovarius.com
Verffentlichung 27.10.2003
Laufzeit 50:42 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Zehn Monate nach "Elements Part I" bringen die Finnen Stratovarius den Nachfolger "Elements Part II" heraus. Passend zur Jahreszeit ist das herbstliche Sturmcover von Derek Riggs! Die Musik unterscheidet sich glcklicherweise um einiges vom ersten Teil, der mir viel zu symphonisch und poppig war! Stratovarius kommen am besten mit ihrem speedigen, keyboardlastigen Power Metal.
Kraftvoll beginnt auch das Album: "Alpha & Omega", ein fetter Midtemposong, ist zwar sehr symphonisch, aber auch wiederum gesangslastiger, mit nach vorne treibenden Drums und richtungweisend fr das gesamte Album, da er die Strken der Band vereint: fette Riffs, Bombast und den prgnanten Gesang von Timo Kotipelto. Die folgende Speednummer "I Walk To My Own Song" ist der "Happy Metal" Song der Platte, hat aber mehr Biss als das zu sliche "Eagleheart" vom Vorgnger und nutzt sich auch nicht so schnell ab. Mit "I'm Still Alive" beweisen Stratovarius allen, dass sie noch flott und hart (fr ihr Genre) spielen knnen und werden im speedbegeisterten Japan (und nicht nur da) fr feuchte Hschen sorgen. So ein Brecher wurde langsam wieder Zeit und htte auf jedem Album vor "Inifinte" stehen knnen! Mit "Season Of Faith's Pefection" und "Luminous" gibt es zum Verschnaufen zwei Balladen, wobei vor allem der zweite Song aus dem Rahmen springt, da er sich ganz anders als die blichen Metalballaden anhrt, Sehr vertrumt, poppig und genial.
Die restlichen Songs sind Midtempo- oder Uptempotracks, die berzeugen whrend das abschlieende getragenere "Liberty" wieder etwas mehr symphonische Elemente beinhaltet. Auch gibt es glcklicherweise keine Mammutsongs ber acht Minuten mehr, alle Stcke liegen im vier bis sechs Minuten Bereich, so dass nichts breit getreten wirkt.
Leider nervt mich Herr Kotipelto an wenigen Stellen, wo er in Sphren jodelt, die meinem Kopf schmerzen. Das Sprichwort: "Weniger wre mehr gewesen", trifft hier wohl voll zu! Auch dudelt Keyboardwizard Jens Johansson bei "Know The Difference" so nervig, so dass ich mich frage, ob er mich foltern will. Wir wissen alle, dass du gut bist, Jens! Das gilt bei gleichem Song auch fr Herren Tolkki, der sich da wohl ein Duell(?) mit seinem Keyboarder liefert. Dann lieber Blackmore/Lord auf einer alten Liveplatte.
Das sind aber die einzigen Schwachpunkte einer gelungenen, fett tnenden Platte, welche die Finnen wieder auf den richtigen Pfad bringt!
   
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