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23. Oktober 2014 - Uhr
 
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13138 Reviews in der Datenbank
NEAERA - Forging The Eclipse
Band NEAERA
Albumtitel Forging The Eclipse
Label/Vertrieb MetalBlade Records / Sony
Website www.myspace.com/neaera
Verffentlichung 26.10.2010
Laufzeit 40:01 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Irgendwie habe ich das Gefhl das in den Hirnen der NEAERA - Buben irgendetwas nicht stimmt. Entweder sind sie mit einem unheimlichen, musikalischen Talent gesegnet, was sich ja bei der Qualitt auch anbieten wrde, oder sie mssen ihrer dauerhaften Wut irgendwie Herr werden. Wie sonst kann man einen solchen Produktionseifer erklren? Fnf Alben in sechs Jahren, das ist mal eine Leistung. Dabei immer noch nicht altbacken zu klingen, eine noch grere. Konnte man die Kapelle zu frhen Schaffensepisoden ("The Rising Tide Of Oblivion", "Let The Tempest Come") noch relativ einfach in die Metalcoreecke stellen, wird das Ganze heute doch schon deutlich schwieriger. Seit "Armamentarium" experimentieren die Herren um Benny am Gesang an ihrem Geholze. Zeigte dieses Album noch eine Mischung aus dem wo man her kam und dem wo man hin wollte, so hatte man sich dann auf "Omnicide - Creation Unleashed" vollstndig dem Deathmetal - Hobel untergeordnet und lie es hmmern das die Wnde wackelten. Das die Herren selbst gerne die Harte Gangart bevorzugen, kann man leicht an T-Shirt - Designs ablesen, welche von Anekdoten an Gren wie DARK FUNERAL oder IMMORTAL nur so strotzen. Den geneigten Fanscharen schien aber ein gewisser melodischer Anteil an der Scheibe zu fehlen und so wurde diese nur bedingt gut aufgenommen. Was also hat man sich auf der neuen Scheibe ausgedacht? Bleibt man sich selbst treu und zieht die Bsebuben Geschichte durch, oder versucht man eventuell verlorene Fans zurckzugewinnen indem auf die Core - Schiene zurckschwenkt?
Glcklicherweise entschied man sich fr die Mischung aus beiden. Man bleibt dem Schwarzmetallischen Sound treu und widmet ihm ganze Lieder. So zum Beispiel "Eight Thousand Sorrows Deep", ein Stck welches fast ohne Probleme auf der aktuellen ENDSTILLE - Platte platzgefunden htte. Dunkel, schnell, streckenweise dissonant und Blasts das die Arme beben - herrlich. Neben diesem macht sich jedoch im Vergleich zum vorigen Werk ein Einzug von Melodie bemerkbar. Heraus kommen Stcke wie "Heavens Descent" oder "Arise Black Vengeance", welche wunderbar das melodise Knnen mit der Wucht der Truppe verbinden. Haben sich die Songs frher aufgrund von leichterem Charakter vielleicht einfacher ins Ohr gewhlt, so bohren sich die aktuellen Stcke aufgrund grerer Verspieltheit tiefer hinein. Benny hat seinen Gesang um einige tiefere und grunzerende Fassetten bereichert und rundet so das Bild einer reifen Band sehr gut ab. Bleibt nur zu hoffen, dass er die neuen Tne auf der Bhne rberbringen kann, was ja manchmal leider ausbleibt.
Wunderbare Scheibe einer Band, die es wei Metalheads sowieso Core - Kiddies vor der Bhne zu vereinigen. Einer Band, die genau wei wie man Ohrwrmer so schreibt, dass sie auch noch nach Wochen nicht langweilig werden. Fr Fans ein absoluter Pflichtkauf, fr alle anderen eigentlich auch.
   
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