Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BATALLION - Head Up High
Band BATALLION
Albumtitel Head Up High
Label/Vertrieb Dark Essence/Soulfood
Homepage www.myspace.com/thebatallion666
Verffentlichung 05.11.2010
Laufzeit 37:43 Minuten
Autor Carsten Nienaber
Bewertung 14 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Zwei Batallion CDs in einem Jahr? NEIN, "Head Up High" ist nicht der Nachfolger von "Underdogs". Diese Batallion kommen aus Bergen in Norwegen und haben wenig gemeinsam mit ihren Schweizer Namensvettern. Auch wenn beide dem Thrash zugeordnet werden, liegen Welten zwischen ihrer Musik. Die Truppe aus dem hohen Norden verffentlichte bereits 2008 ihr Debt "Stronghold Of Men" und waren schon damals keine Unbekannten in der Szene. Colt Kane war bei Borknagar kurz am Bass zu sehen. Morden schwang bis 2006 noch die Drumsticks fr Taake. Des Weiteren hatte das Quartett die Hnde bei Old Funeral, Grimfest, Helheim, Deathcon oder ST. Satan mit drin. Nichts Ungewhnliches fr die Inzest-hnlichen Verhltnisse der norwegischen Metalszene. Erfahrungen die mit Sicherheit dazu beigetragen haben diesen Hassbrocken auf hohem Niveau einzuspielen. Mit "Mind My Step" geht es gleich in die Vollen. Death-Thrash mit leicht punkigem Einschlag begeistert auf Anhieb und erinnert an "Darkthrones and Black Flags" von Darkthrone. Der Punkeinfluss verflchtigt sich nach dem Opener vllig. Die weiteren zehn Tracks widmen sich ganz dem Death-Thrash der alten Schule. Der Gesang von Stud Bronson keift sich aggressiv durch die Lyrics, bleibt aber gut verstndlich. Musikalisch abwechslungsreich und hochwertig ber die gesamte Spielzeit hinweg. In jeder der gut 37 Minuten merkt man der Band ihre Erfahrung an. Ein hartes Brett gespickt mit klasse Soli von Lust Kilman. Die Produktion ist sehr gut und gibt dem Album den schwarzen Anstrich, den man aus Bergen erwartet.
   
<< vorheriges Review
V.A. - Schwarze Welle 2
nchstes Review >>
WITCHCURSE - Heavy Metal Poison


Zufällige Reviews