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Auf die Schnauze!!! Genau das gibt es nach einem kurzen Blubbern in den Boxen. Die Trierer Extrem-Metaller, die mich bereits 2009 mit "The Siege" begeistern konnten, räumen mit "Benthic Horizon" einmal mehr ordentlich auf. Das auf dem Erstling noch latent vorhandene Liebäugeln mit massiven Deathcore-Beatdowns ist der reinen Todeslehre gewichen, man orientiert sich mittlerweile definitiv eher an Behemoth und auch Nile statt an diversen Moshmonstern. Das steht dem Quintett äußerst gut, zumal man der Abwechslung zuliebe immer wieder feine Melodien einbaut und die Gitarristen auch den ein oder anderen großen Moment verewigen. Sänger Eric Kuhnen ist, wie auch der Rest der Mannschaft zwar noch ein gutes Stück davon entfernt eine eigene Duftmarke zu hinterlassen, macht aber nichtsdestotrotz ordentlich Dampf im Kessel; genau wie Drummer Dirk Maurer, der, sei es zu walzenden Midtempo-Parts oder höllisch blastend stets punktgenau den musikalischen Hass nach vorne treibt. Anspieltipp sei hier mal "The Wreckage", abwechslungsreich und mit Wiedererkennungswert wird der Song auch euer Wohnzimmer in einen Pit verwandeln. Geiles Cover auch! |
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