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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

TAPE - #1
Band TAPE
Albumtitel #1
Label/Vertrieb East West Records
Homepage www.tapemusic.de
Verffentlichung 27.10.2003
Laufzeit 41:05 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Die deutsche Band Tape hat mit einer chilenischen, hbschen Frontfrauen namens Dacia ein exotisches Gesicht. Die seit rund zwei Jahren zockende Combo hat schon Supportslots fr so bekannte Bands wie Disturbed, Kittie oder Stone Sour bekommen. Jetzt erscheint das Debut "#1" , was fr mich ein Crossoveralbum darstellt. Die Band versteht ihr Handwerk, Dacia hat auch eine gute Stimme und die Produktion stimmt. Uptempotracks wie der Opener "Go Sista" und das folgende "Mother" sind wie geschaffen fr die Bhne und verfgen ber eine nicht geringe Kommerzialitt, die fr Sender wie MTVIVA interessant sein drfte! Sehr positiv ist das Zusammenspiel der Instrumente, so da z.B. der Bass auch Raum bekommt. Die Tatsache, da die Gitarristen nicht so sehr auf ausgetretenen Pfaden wandeln ist auch ein weiterer Pluspunkt.
Leider ist das basslastige und sehr frickelige "No Comment" sehr nervig fr meine Ohren, was sich mit dem folgenden "Yeeha" fortsetzt. Wenn Sngerin Dacia "Yeeha" brllt klappen mir die Fungel hoch und der ganze Song ist mir insgesamt zu hektisch, besonders die Gitarrenparts nagen an mir.
Das etwas an Gren wie die Guano Affen erinnernde "Aware" lebt von fetten Riffs und geht mehr geradeaus. Getragen wird der Song von einem aggressiven Refrain, klasse! Mit "Unpredictable" haben Tape noch eine kurze Ballade am Start, die das Album auflockert.
"#1" ist fr ein Debut nicht schlecht, aber manche Songs sind fr mich nicht gradlinig genug, so da diese etwas nerven. Auch fehlt mir eine gewisse Hrte im Riffbereich. Ich muss Tape aber zu gute halten, da sie nicht wie eine billige Kopie von Bigsellern wie Die Happy oder den Affen klingen.
Fans dieser Bands knnten trotzdem mit Tape froh werden. Eine Notengebung ist hier uerst schwierig.
   
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