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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NELSON - Lightning Strikes Twice
Band NELSON
Albumtitel Lightning Strikes Twice
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage thenelsonbrothers.com
Verffentlichung 05.11.2010
Laufzeit 54:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Heutzutage fllt Menschen bei dem Namen Nelson sicherlich Nelson Mandela oder die Figur bei den Simpsons ein, doch Ende der Achtziger waren Nelson eine Band um die blonden Zwillingsshne des verstorbenen US-Sngers Ricky Nelson. Gunnar und Matthew hatten mit "After The Rain" tierisch Erfolg im Jahre 1990. Doch als sie eine hrtere Konzeptplatte machen wollten, gab es rger mit ihrem damaligen Label, das nchste, genderte Werk erschien ohne Promotion 1995 und die Zeit hatte sich "Dank" Grunge gendert. Mit einem eigenen Label nahmen die beiden immer noch vier Alben bis zum Jahre 2000 auf, welche in den USA keine groen Erfolg hatten, aber kurioserweise konstant gut in Japan gekauft wurden. Nun sind die Amis, die auch seit Jahren mit einer Tribute Band an ihren Vater erinnern und alle Instrumente die in einer Band wichtig sind spielen knnen zurck. Das sehr schicke Cover von "Lightning Strikes Twice" stellt natrlich einen inhaltlichen Zusammenhang zu "After The Rain" dar. Musikalisch bieten die nun kurzhaarigen Mnner netten Hard Rock mit gutem Gesang und solider Produktion. Ich habe damals die Band als poppig und zu bunt in Erinnerung, das was sie 2010 machen ist natrlich erwachsener und hat weniger Achtziger-Flair, doch man erkennt die Musik sofort! Typische Melodic Rock Titel wie "You're All I Need" , "To Get Back To You" (nette, schmierige Ballade) und "When You're Gone" zeigen, dass Nelson immer noch den Job als Schlpferstrmer haben wollen, auch wenn das Publikum durchaus mit der Band lter geworden ist. Fr die Zielgruppe ist Nelson also richtig Futter und bei Frontiers Records gut aufgehoben. Leider gibt es 2010 eine Vielzahl von Bands die auch Melodic Rock machen, trotzdem ist das Werk eine fast gute Scheibe geworden, die vielleicht etwas zu brav und bieder an alten Zeiten orientiert wurde. Mehr kann und mchte ich an diesem Album nicht meckern.
   
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