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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DISBELIEF - 66Sick (Re-Release)
Band DISBELIEF
Albumtitel 66Sick (Re-Release)
Label/Vertrieb Metal Mind Productions
Homepage www.disbelief.de
Verffentlichung 22.10.2010
Laufzeit 78:30 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Mit neuem, besseren Artwork und kurzen Linernotes (leider nicht von der Band) ist das 2005er Killeralbum "66 Sick" wieder auf dem Markt. Es gibt Bands, die erkennt man bereits nach wenigen Sekunden. So auch bei den sich stndig nach vorne arbeitenden DISBELIEF, die sich bereits im instrumentalen Intro "66" identifizieren lassen, sind die klar angespielten Gitarren mit dem melancholischen Touch doch so etwas wie ein Markenzeichen der Band.
Passend zum Albumtitel lautet der erste "richtige" Song dann schlicht "Sick" und gehrt mit zum besten, was die Mannen bisher verbrochen haben. Tonnenschwere Riffs, monsterfette Gitarren und ein Groove, der einem die Hose auszieht, Wahnsinn! Dazu das unverkennbar abartige Organ von Mikroschnder Jagger und perfekt ist der nchste Live-Abrumer der Band.
Das nchste Highlight ist wenig spter das brachiale "For God" und im Anschluss "Continue From This Point", das mit klaren Vocals und fast rockigem, definitiv aber nachdenklichem und melancholischem Riffing die Vielseitigkeit von DISBELIEF untermauert. "Crawl" hingegen ist wieder derber Death Metal mit ordentlich drckendem Drumming, whrend "Lost In Time" im Midtempo und mit viel Melodie gespickt beinahe Nhen zu IN FLAMES aufkommen lsst.
"Try" und "Edges" lassen dann fr meinen Geschmack etwas nach und halten das Spannungsbarometer nicht ganz, dafr sorgt aber "Mental Signpost" in Form eines sphrischen Synthie-Zwischenstcks fr Auflockerung. Wre vielleicht in der Mitte der Platte besser platziert gewesen, als als vorletztes Stck. Verabschiedet wird der CD-Konsument von "66Sick" mit dem schwermtigen "To Atone For All". Mit einem der besten Riffs der Platte ausgestattet kann man hier auf jeden Fall noch einmal von einem echten Hinhrer sprechen.
Zusammenfassend stellt der jngste Auswurf eine weitere Steigerung von DISBELIEF dar. Lngst hat die Band ihren ureigenen Stil bombenfest in Beton gegossen und von Album zu Album gezeigt, dass im Death Metal noch lngst nicht alle Ufer erforscht sind. Als ob diese geile Album nicht langt, hat das Re-Release satte sechs Bonustracks, u.a. abgefahrene Coversongs von lteren Tribute Alben wie "Stranger In A Strange Land" (Maiden) oder "Coast To Coast" (Scorpions), "Dogs On Leads" (Accept) und "Spill The Blood" (Slayer) die gutes Gespr beweisen, da dies Songs nicht zu den totgecoverten der Szene gehren und geil umgesetzt wurden.
Wer das Teil nicht hat und auf die Band steht, muss in dieser Form zuschlagen!
   
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