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Vulture Industries werden von ihrem Label als progressive und experimentelle extreme Metal-Band bezeichnet, was wohl den Kern der Sache ganz gut trifft. Auch wenn man vielleicht noch hinzufügen sollte, dass die Spielwiese der Jungs auf einem Black Metal-Untergrund erbaut worden ist. Somit halte ich mit ihrem Zweitwerk ein düsteres, manchmal episches, teils recht vertracktes Machwerk in Händen. Eingängigkeit ist nicht unbedingt die große Stärke, dafür aber verworrene Songstrukturen, die von einem Wechsel von Pathos, heroischem Männer-Chor und keifendem Schwarzmetall-Gesang lebt. Mal erhaben, dann wieder finster und fies, so präsentiert sich mir die Scheibe mit einem aufwühlenden Gefühlschaos. Doch wirklich greifen will die Scheibe letztendlich wirklich nicht. Ich möchte fast sagen, ich bin manchmal ein wenig genervt von dem heulenden Clean-Gesang im Wechsel mit den düsteren Anteilen der Musik. Zu viele Wechsel innerhalb eines Liedes, bei denen mir einfach ein einleitender Übergang fehlt. So fehlt dem Werk nebst erwähnter Eingängigkeit, was ja häufig nicht zwangsläufig schlecht ist, auch eine gehörige Portion von Nachvollziehbarkeit. Vielleicht offenbart sich die Genialität dieses Albums erst nach dem dreißigsten Durchlauf, nach dem fünften auf jeden Fall noch nicht... |
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