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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PHARAO - Road To Nowhere
Band PHARAO
Albumtitel Road To Nowhere
Label/Vertrieb SAOL / H'Art
Homepage www.pharao-rockband.de
Verffentlichung 17.09.2010
Laufzeit 47:22 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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In der DDR war es schwer mit Rock oder Metalmusik sein Dasein oder nur sein Hobby zu fristen! So nannten sich die 1977 gegrndeten Regenbogen (coole Idee!), 1986 Pharao, machten Metal, bekamen natrlich Probleme mit dem Staat und wurden eine bekannte Gre ihrer Zeit. Nach dem Mauerfall und der bersiedlung in den Westen gab es die einzige CD "Bad Boys From The East" (1990). 2001 kam noch mit "Virus X" eine EP, doch eigentlich war das nur ein Aufbumen, da die Band wegen finanziellen Problemen seit 1991 Geschichte war. 2006 meldete sich die Band oder eher gesagt Kopf und Motor, Snger Reinhard Lehmann alias Jacky Lee Man mit einer "Anthology" Doppel-CD zurck. Dort fand man neben unverffentlichten Songs das ausverkaufte Debt, hierzu spielte man auch einen Showcase in "Wacken" und ist nun mit einer neuen CD am Start. In den letzte Jahren habe sich ja viele Bands mit gyptischen Namen und Alben Covern geschmckt wie Iron Maiden, Ra's Dawn, Anubis Gate, Pharaoh oder die sehr tief in der Materie steckenden Nile.
Ihr Bandmaskottchen, das verrottende Mumiengesicht von Tut Ench Amun haben die Ostdeutschen Pharao auf ihren drei Longplayern aber konsequent beibehalten und nun in einen zeitgemen Hintergrund gepackt. Prominente Untersttzung gab es in Form von Saxon bei mehreren Songs verteilt auf die einzelnen Musiker, sowie von Mario Le Mole (Mind Odyssey) und Tom Angelripper (Sodom). Das ist natrlich nicht dumm, da so auch Fans dieser Acts, besonders Saxon Freaks auf diese nicht schlechte Band Pharao aufmerksam werden. Andererseits hre ich den Onkel Tom nicht raus und bis auf die Stimme von Biff wrde ich es ohne Booklet gar nicht merken, wer da mitlrmt. Auch ohne die Gste ist die Scheibe durchaus lebensfhig und hat den Charme des unperfekten, ungezhmten Metals aus der Anfangsphase gut in das 21. Jahrhundert transportiert. Am Ende gibt es mit "You Ain't See Nothing Yet" noch eine Classic Rock Covernummer von Bachmann Turner Overdrive die gute Laune verbreitet.
Pharao machen gute Musik und sind zu empfehlen!
   
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