Navigation
                
11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ACCEPT - Blood Of The Nations
Band ACCEPT
Albumtitel Blood Of The Nations
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.acceptworldwide.com
Alternative URL www.myspace.com/accepttheband
Verffentlichung August 2010
Laufzeit 72:57 Minuten
Autor Thorsten Schwalbach
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Accept the truth. Und die kann hier nur heien "ACCEPT are back"! Das Album "Blood Of The Nations" klingt einfach typisch nach ACCEPT. Diese Band war schlielich immer nicht nur die prgende Stimme von Udo Dirkschneider, sondern bestand genauso aus den klaren oft klassisch geprgten Gitarrenmelodien, den prgnanten Basslinien, den typischen "Kosackenchren" und abwechslungsreichen stets mitreienden Songs. Und genau aus diesen Elementen sind die neuen Stcke aufbaut. Dabei integriert sich die raue Stimme von Mark Tornillo hervorragend in das Gesamtbild. Er tendiert schon in Udos Richtung, klingt aber insgesamt etwas "dreckiger". Zur groben Einschtzung erinnert er an den ehemaligen METAL CHURCH - Snger Ronny Munroe. Insgesamt singt er eigenstndig und vielseitig, in einigen atmosphrischen Songs auch mal sehr gefhlvoll. Los geht "Blood Of The Nations" mit dem schnellen "Beat The Bastards", das die genannten Zutaten enthlt und durch ein feelingbetontes Gitarrensolo berzeugt. Das schon bekannte "Teutonic Terror" liegt im Midtempobereich. Hier stehen die Kosackenchre noch mehr im Vordergrund als im Opener. Danach wird die Atmosphre in "The Abyss" dster. Mark gibt hier mit wehmtiger Stimme seine apokalyptischen Gedanken wieder. Fr Spannung sorgt ein sehr melodischer Mittelpart, der sich schnell im Kopf festsetzt. Das ebenfalls dster klingende "Time Machine" ist der Bonusstrack des Digipaks. Wieder gibt es gefhlvollen Gesang und die typischen ACCEPT - Chre. Ganz groes Kino ist dann die Ballade "Kill The Pain" mit sehr melodischen Akustikgitarren. Dieses Stck klingt nach RAINBOW, was durch das an Ritchie Blackmore erinnernde Gitarrensolo noch verstrkt wird. "Pandemic" mit seinem eingngigen Riff knnte ohne Probleme den Titel "Princess Of The Night 2010" tragen. Den berzeugenden Abschluss bildet der Banger "Bucket Full Of Hate", der mit leicht orientalisch klingenden Gitarrenmelodien und dem nach Uli Jon Roth klingenden Solo an "Metal Heart" erinnert. Passend zum Album endet dieser Song nochmal mit stimmungsvollen Chren. Ein derartig begeisterndes Album hatte ich so wirklich nicht erwartet. Die "neuen" ACCEPT heben deutlich von U.D.O. ab, die ja auch mal neuere Einflsse einbauen und nicht nur die "klassische" Schiene fahren. So haben beide Bands parallel ihre Existenzberechtigung. Dadurch wre am Ende der Fan der Gewinner, den mal ehrlich, die Fans von frher knnen sich in Zukunft sicher 2 Alben ihre alten Lieblinge im Jahr leisten. So macht die Rckkehr dieser Band auf jeden Fall Sinn!
   
<< vorheriges Review
IRON MAIDEN - The Final Frontier
nchstes Review >>
GARDEN OF EDEN - Puzzle


 Weitere Artikel mit/ber ACCEPT:

Zufällige Reviews