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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ATHORN - Phobia
Band ATHORN
Albumtitel Phobia
Label/Vertrieb AFM Records / Soulfood
Homepage www.myspace.com/athornband
Verffentlichung 17.09.2010
Laufzeit 50:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, Neuverffentlichungen zunchst einmal rein durch die Musik auf mich wirken zu lassen und die Bandinfo oder Homepage erst spter zu Rate zu ziehen. ATHORN sind ein gutes Beispiel dafr, welche berraschungen diese Vorgehensweise zuweilen bereit halten kann. Htte ich doch geschworen, dass es sich um eine neue Progpower-Sensation aus den Staaten handelt, die in die Fustapfen von Nevermore tritt. Allerdings integrieren Athorn auch moderne Einflsse in ihre Musik. Der Gesang ist sehr variabel, wechselt zwischen klassischer Powermetalrhre und aggressivem Metalcoregeshoute und erinnert in den ruhigen Passagen sogar an den unvergesslichen Eric Clayton von Saviour Machine ("From Beyond"). Die Gitarrenarbeit ist fantastisch und knnte der Feder und den Fingern von Jeff Loomis entsprungen sein. Die Songstrukturen sind recht unkonventionell und halten so manche berraschung bereit. Whrend die ersten beiden Songs noch verhltnismig straighte Nackenbrecher sind, glnzt "Humanize The Demon" durch geile Breaks und Tempowechsel. Sptestens der Titeltrack offenbart das wahre Potenzial der Band: Eingeleitet durch ein dsteres Intro, das in ein wunderschnes kurzes Instrumental bergeht, wchst das Stck zu einer wahren Hymne, die auch auf Iced Earth`s "Dark Saga" eine gute Figur abgegeben htte. Getoppt wird "Phobia" lediglich durch den Rausschmeier "Schizophrenia", der nochmals alle Strken von Athorn gekonnt zusammenfasst. Und (fast) das Schnste an der ganzen Sache ist, dass es sich hierbei um eine deutsche Combo aus Hannover handelt. Wer htte das gedacht? Ich liebe meinen Job!
   
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