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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UNDERDOG - Matchless
Band UNDERDOG
Albumtitel Matchless
Label/Vertrieb Bridge 9 Records
Homepage www.myspace.com/underdognyc
Verffentlichung 2010
Laufzeit 78:37 Minuten
Autor Christoph Fllenbach
Bewertung 7 von 15 Punkten
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1988 ein einziges Album auf den Markt gehauen, danach in der Versenkung verschwunden. So lsst sich die Bandgeschichte von der NYC Skatepunk / Hardcore - Recken von UNDERDOG kurz und schmerzlos beschreiben. Was es mit "Matchless" nun auf die Ohren gibt ist eben diese eine Scheibe "The Vanishing Point" plus einige weitere Stcke aus den vier aktiven Jahren der Jungs. Musikalisch mgen die Jungs vielleicht in den 80igern etwas neues prsentiert haben, heute kommt der Sound zumindest bei mir nichtmehr wirklich positiv. Ein einziger Matsch aus langweiligen Gitarrenriffs, knatterndem Bass und nicht wirklich einfallsreichem Schlagzeug. Der Gesang von Richie ist die meiste Zeit nervig, rhrend und vor allem ein monoton.
Fast zur gleichen Zeiten konnten Skatepunkkollegen wie PENNYWISE schon deutlich mehr. Was UNDERDOG aber von eben solchen strker dem Punk angelehnten Kollegen unterscheidet, ist der groovende Anteil in der Musik, heute vielleicht als Rap - Punk bezeichnet. Stellenweise fhle ich mich von Gesang und Gitarrensound, wohlgemerkt nur der Sound, an die Helden von SUICIDAL TENDENCIES erinnert. Passend zum Groove versucht man sich zustzlich noch an Reggeapassagen, die jedoch nicht immer wirklich berzeugen knnen.
Was bleibt ist ein Versuch von BRIDGE9 aus der Retrowelle Geld zu schlagen, egal ob man dabei eine vielleicht groe Band der 80iger zu starker Konkurrenz von heute aussetzt und so den Mythos einer Zeit unwiederholbar zerstrt. Manches wirkt eben nur in der "passenden" Zeit.
Wer jedoch auf eben diesen Sound steht und die vergangene Zeit wieder auferstehen lassen will, dem sei "Matchless" ans Herz gelegt, da er fr kleines Geld eine sehr ordentliche Spielzeit bekommt.
   
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