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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FALCONER - The Sceptre Of Deception
Band FALCONER
Albumtitel The Sceptre Of Deception
Label/Vertrieb Metal Blade Records
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Verffentlichung 06.10.2003
Laufzeit 46:08 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Nachdem Falconers erste beiden Alben "Falconer" und "Chapter From A Vale Forlorn" gut in der Metalszene aufgenommen wurden, entwickelte sich aus dem drei Mann Projekt des ehemaligen Mythotin Chefs Stefan Weinerhall eine richtige Band. Neben Stefan und dem ebenfalls frher bei Mythotin trommelnden Karsten Larrson, war noch Musicalsnger Matthias Blad in der Band. Nach dem zweiten Album mit zwei Sessionmusikern ging es auf Festivalauftritte. Songwriter Weinerhall kreierte mit seinen Songs eine starke Mischung aus hymnischem, skandinavischem Metal und leichten Folkloreelementen. Aufgrund der Verpflichtungen von Blad im Musicalbereich trennte sich die Band in gegenseitigem Einverstndnis von dem Weltklassesnger, der auf der Bhne sehr steif und "unmetallisch" agieren soll und fand mit Kristoffer Gbel einen Nachfolger.
Jetzt ist mit "The Sceptre Of Deception" das dritte Album von Falconer erschienen und bietet musikalisch die typische Falconer Kost, ohne nennenswerte Folkloreelemente. Textlich gibt es eine um 1290 spielende Konzeptstory um das dnische Knigshaus und eine Menge Intrigen und Kmpfe. Definitiv kein Stoff den man direkt schnallt. Es dominieren die tollen Melodien von Stefan Weinerhall und die Stimme von Kristoffer Gbel, die seinem Vorgnger nicht unhnlich ist, ihm aber (noch?) nicht ganz das Wasser reichen kann. Auf jeden Fall ist der Mann eine gute Wahl gewesen!
Musikalisch kann man sagen, dass Falconer auf Nummer Sicher gegangen sind, aber durchaus Qualitt abgeliefert haben. Bei einem Sngerwechsel ist das auch verstndlich, wenn man dem Hrer Gewohntes bietet. Man zelebriert die bekannte Mischung aus Uptemposongs und Midtempostampfern. Diese Hymnen werden einmal von einer zarten Ballade namens "Hear Me Pray" unterbrochen.
Das Besondere an Falconer war von jeher der groe Wiedererkennungswert. Die Band klingt absolut eigenstndig in einer Zeit, wo Originalitt so selten ist wie ein Lottogewinn. Fans werden also nicht enttuscht, doch fr das nchste Album erwarte ich mal was anderes, da die benutzte Erfolgsformel sich mit den Alben doch etwas abnutzt.
   
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